Österreichweit Friedensgebete zum Weltkriegs-Jahrestag

Gedenkgottesdienste in den Pfarren und Gebete um Friede und Versöhnung bei den Kriegerdenkmälern sowie auf Berggipfeln

Wien, 23.07.14 (KAP) Österreichweit finden in dieser Woche Gedenk-und Friedensgebete statt. Anlass ist der 100. Jahrestag der Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien am 28. Juli 1914, mit der der Erste Weltkrieg begann. Die östereichischen Bischöfe hatten die Pfarren, kirchliche Gemeinschaften und Gruppierungen eingeladen, rund um den 27. Juli bei den Denkmälern der Toten zu gedenken und Zeichen der Versöhnung zu setzen, "um für den Frieden zu beten und darum, selbst Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu sein". In allen Diözesen gibt es deshalb derartige liturgische Momente, wobei viele der Feiern ökumenisch und interreligiös ausgerichtet sind und von Kameradschaftsverbänden und Friedensinitiativen begleitet werden.

So gedenkt etwa die Militärdiözese am 27. Juli in der Militärpfarrkirche St. Nepomuk in Wien-Hietzing (Fasangartenstr. 101, Objekt 5) um 18 Uhr des Kriegsausbruchs vor 100 Jahren.

In Salzburg findet am 27. Juli um 12 Uhr auf dem Gipfel des Wildkogels (2.224m) bei Bramberg im Pinzgau ein Friedensgebet statt, mit Vertretern der katholischen, evangelischen und russisch-orthodoxen Kirche sowie aus dem Islam und Buddhismus.

In noch höherer Lage gibt es in Tirol am Gedenk-Sonntag um 11 Uhr ein interreligiöses Friedensgebet - am Kleinen Gilfert (2.388m) in den Tuxer Alpen.

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