- 23.07.2014, 12:57:05
- /
- OTS0111 OTW0111
FEEI begrüßt Startschuss zum Netzausbau
Wien (OTS) -
* Breitbandmilliarde stärkt Standort Österreich * leistungsfähige Netze sind systemrelevante Infrastruktur * flächendeckende Bedarfserhebung verhindert Gießkannenprinzip
"Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist für den
Standort unumgänglich, sichert die Wettbewerbsfähigkeit der
Unternehmen und forciert neue Betriebsansiedlungen auch außerhalb der
Ballungsräume. Wir sind daher sehr froh, dass das politische
Tauziehen beendet ist und sich Vizekanzler Spindelegger und
Bundesministerin Bures auf die Finanzierungszusage für den Ausbau der
leistungsfähigsten Netzinfrastruktur mit einem Stufenplan bis 2020
geeinigt haben", erklärt Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI -
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Der FEEI fordert
seit Monaten die Reinvestition der sogenannten Breitbandmilliarde in
den Ausbau der Netzinfrastruktur: "Österreich hat im internationalen
Vergleich bei Investionen in leistungsfähige Netze dringenden
Aufholbedarf. Sie sind eine systemrelevante Infrastruktur, um den
technologischen Fortschritt und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze
am Standort zu sichern. Zusätzlich stärken sie den ländlichen Raum
und die regionale Wirtschaft. Davon profitieren Bürger und die
Wirtschaft."
Flächendeckende Bedarfserhebung und Technologieneutralität als
Voraussetzung
Eine flächendeckende Bedarfserhebung hält Roitner für essentiell. "Zu
wissen wo welche Infrastruktur bereits existiert und wo die berühmten
weißen Flecken sind, ist notwendig, um den Ausbau effizient
voranzutreiben und nicht mit der Gießkanne zu fördern. Und wir reden
hier von allen Infrastrukturen, die für Datenübertragung nutzbar
sind. Die Investitionsförderungen sollten sich in der Folge auf jene
Gebiete konzentrieren, in denen die Finanzierung auf rein
betriebswirtschaftlicher Basis nicht darstellbar ist", so Roitner.
Weiters ist es für den FEEI klar, dass öffentlich subventionierte
Zugänge für alle Betreiber nutzbar sein müssen. Roitner betont, dass
nun rasch die Umsetzung angegangen werden muss: "Als Vertreter der
IKT-Industrie sehen wir uns als Partner der politischen
Entscheidungsträger und leisten gerne unsere inhaltlichen Beiträge!"
Dass bereits 2015 die Ausschreibungen starten und 2016 die
Auftragsvergaben begonnen werden, sieht der FEEI-Geschäftsführer
abschließend ebenfalls positiv.
Über den FEEI
Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt
in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen der
österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit mehr als 60.000
Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,4 Milliarden Euro
(Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u.
a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobil-kommunikation
(FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband
Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der
Bahnindustrie ist es das oberste Ziel, die maßgeblichen rechtlichen
und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten, um die
Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im
weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEE