Rekordjahr am BFI Wien

Sowohl beim Umsatz als auch bei der Zahl der Kursteilnehmer und Unterrichtseinheiten wurde ein deutlich zweistelliges Prozentwachstum verzeichnet.

Wien (OTS) - Mit einem Umsatz von 65,9 Mio. Euro und einem Zuwachs von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das BFI Wien im Geschäftsjahr 2013 einen neuen Umsatzrekord. "Die anhaltende Wirtschaftskrise hat weltweit auf die Geschäftsentwicklung in den meisten Wirtschaftszweigen gedrückt und auch das Erwachsenenbildungssegment vor große Herausforderungen gestellt: Auch das BFI Wien ist 2010 und 2011 gehörig unter die Räder gekommen. Umso erfreulicher ist daher, dass wir unter diesen Rahmenbedingungen den Breakeven geschafft haben und im Vergleich zu 2011 den Umsatz um sensationelle 61 Prozent steigern konnten", zieht BFI Wien-Geschäftsführerin Valerie Höllinger eine positive Bilanz über ihre ersten drei Jahre als Geschäftsführerin des größten berufsbildenden Instituts in Wien und legt schon jetzt die Messlatte für 2014 noch höher: "So wie die ersten Monate angelaufen sind, rechne ich neuerlich mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen Prozentbereich."

Vor allem das Privat- & Firmenkundengeschäft bereitet Höllinger große Freude: So trugen die Privatzahler mit einem Plus von 21 Prozent - das ist das dritte zweistellige Prozentwachstum in Folge -und auch die Firmenzahler (+76 Prozent) zum deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr bei. "Dass wir ein eigenes Business-Service speziell für Firmenkunden gegründet und ganz stark in die Professionalisierung der Produktentwicklung investiert haben, trägt nun langsam Früchte", ist Höllinger mit dem Erreichten zufrieden. "Die Neuprodukte, alleine heuer können wir mit über 100 neuen Kursen und Lehrgängen in unserem aktuellen Bildungsprogramm aufwarten, tragen schon jetzt einen substanziellen Teil des wirtschaftlichen Erfolgs. Und wir haben noch einige spannende und innovative Produkte in der Pipeline."

Deutlicher Zuwachs bei Kundenzahl und Unterrichtseinheiten

Mit jährlich über 4.000 Kursen und Lehrgängen aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten und auf verschiedenen Bildungsniveaus deckt das BFI Wien das gesamte Spektrum der Aus- und Weiterbildung ab und steht für uneingeschränkte Durchlässigkeit -d.h. jeder Einzelne kann je nach Wissensstand jederzeit einsteigen. Knapp 45.000 Menschen nutzten die Gelegenheit und nahmen an den Lehrgängen, Kursen und Seminaren teil. Die Bandbreite reicht dabei vom Nachholen des Hauptschulabschlusses über die Lehr- und Fachkräfteausbildung, die kaufmännischen Schulen und die Berufsreifeprüfung bis hin zu zahlreichen Kursen, Lehrgängen und Management-Fortbildungen, die entsprechend den Anforderungen der Wirtschaft entwickelt werden.

Auch die Zahl der Unterrichtseinheiten des BFI Wien, also der Indikator, der die Betriebsleistung des Instituts am besten verdeutlicht, kletterte 2013 auf einen neuen Rekordwert: In Summe wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 600.000 Unterrichtseinheiten abgehalten. Zuwächse gab es dabei sowohl bei den öffentlich geförderten als auch bei den frei finanzierten Kursen. "Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Wienerinnen und Wiener erkannt haben, dass Weiterbildung heute unverzichtbar ist", betont Höllinger. Ein Grund für diese Entwicklung sei der BFI Wien-Geschäftsführerin zufolge, dass die "Halbwertszeit" von Wissen, also die Zeit, in der vorhandenes Wissen nur noch die Hälfte wert ist, generell immer kürzer werde. "Heutzutage ist Schulwissen noch nach circa 20 Jahren zur Hälfte gültig; IT-Wissen besitzt gar nur noch eine Halbwertszeit von weniger als zwei Jahren. Die Menschen wissen das mittlerweile und investieren immer mehr und immer öfter in die 'Aktualisierung' ihrer Qualifikationen, um im Arbeitsleben reüssieren zu können." Und die Zufriedenheit der Kursbesucherinnen und Kursbesucher spreche für sich, so Höllinger: 75 Prozent schätzen die in Anspruch genommenen Leistungen als hilfreich ein, wie eine Befragung unter tausenden Absolventinnen und Absolventen des BFI Wien-Kursprogramms ergab.

Mehr Aufmerksamkeit

Angesichts der Tatsache, dass die Erwachsenenbildungseinrichtungen im Gegensatz zu den Schulen, Fachhochschulen und Universitäten nur zum Teil von der öffentlichen Hand gefördert werden und ein Großteil des Bildungsangebots kostenpflichtig ist, belegen diese Zahlen laut Höllinger eindrucksvoll die wachsende Bedeutung dieses Segments. "Es ist somit hoch an der Zeit, dass der Erwachsenenbildung neben der Schul- und Hochschulbildung in der öffentlichen Diskussion jene Aufmerksamkeit gewidmet wird, die ihr eigentlich zukommen sollte", so die BFI Wien-Geschäftsführerin abschließend.

Das BFI Wien beschäftigt zusammen mit seinen Tochterunternehmen rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 1.000 selbständige Trainerinnen und Trainer. Gut 45.000 Menschen nehmen jährlich an den Lehrgängen, Kursen und Seminaren des Erwachsenenbildungsinstituts teil. Zu den Tochterunternehmen des BFI Wien zählen die Fachhochschule des BFI Wien mit ihren sieben Bachelor- und sechs Masterstudiengängen, die Schulen des BFI Wien (HAK/HAS) und die gemeinnützige Job-TransFair GmbH, die am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bei der Suche nach dem richtigen Job unterstützt.

Weitere Informationen zum BFI Wien: www.bfi-wien.at

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Mag. Jan Weinrich, MBA
BFI Wien, Pressesprecher
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