- 23.07.2014, 06:30:32
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Rekordjahr am BFI Wien
Sowohl beim Umsatz als auch bei der Zahl der Kursteilnehmer und Unterrichtseinheiten wurde ein deutlich zweistelliges Prozentwachstum verzeichnet.
Utl.: Sowohl beim Umsatz als auch bei der Zahl der Kursteilnehmer
und Unterrichtseinheiten wurde ein deutlich zweistelliges
Prozentwachstum verzeichnet. =
Wien (OTS) - Mit einem Umsatz von 65,9 Mio. Euro und einem Zuwachs
von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das BFI Wien im
Geschäftsjahr 2013 einen neuen Umsatzrekord. "Die anhaltende
Wirtschaftskrise hat weltweit auf die Geschäftsentwicklung in den
meisten Wirtschaftszweigen gedrückt und auch das
Erwachsenenbildungssegment vor große Herausforderungen gestellt: Auch
das BFI Wien ist 2010 und 2011 gehörig unter die Räder gekommen. Umso
erfreulicher ist daher, dass wir unter diesen Rahmenbedingungen den
Breakeven geschafft haben und im Vergleich zu 2011 den Umsatz um
sensationelle 61 Prozent steigern konnten", zieht BFI
Wien-Geschäftsführerin Valerie Höllinger eine positive Bilanz über
ihre ersten drei Jahre als Geschäftsführerin des größten
berufsbildenden Instituts in Wien und legt schon jetzt die Messlatte
für 2014 noch höher: "So wie die ersten Monate angelaufen sind,
rechne ich neuerlich mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen
Prozentbereich."
Vor allem das Privat- & Firmenkundengeschäft bereitet Höllinger
große Freude: So trugen die Privatzahler mit einem Plus von 21
Prozent - das ist das dritte zweistellige Prozentwachstum in Folge -
und auch die Firmenzahler (+76 Prozent) zum deutlichen Umsatzwachstum
gegenüber dem Vorjahr bei. "Dass wir ein eigenes Business-Service
speziell für Firmenkunden gegründet und ganz stark in die
Professionalisierung der Produktentwicklung investiert haben, trägt
nun langsam Früchte", ist Höllinger mit dem Erreichten zufrieden.
"Die Neuprodukte, alleine heuer können wir mit über 100 neuen Kursen
und Lehrgängen in unserem aktuellen Bildungsprogramm aufwarten,
tragen schon jetzt einen substanziellen Teil des wirtschaftlichen
Erfolgs. Und wir haben noch einige spannende und innovative Produkte
in der Pipeline."
Deutlicher Zuwachs bei Kundenzahl und Unterrichtseinheiten
Mit jährlich über 4.000 Kursen und Lehrgängen aus den
unterschiedlichsten Wissensgebieten und auf verschiedenen
Bildungsniveaus deckt das BFI Wien das gesamte Spektrum der Aus- und
Weiterbildung ab und steht für uneingeschränkte Durchlässigkeit -
d.h. jeder Einzelne kann je nach Wissensstand jederzeit einsteigen.
Knapp 45.000 Menschen nutzten die Gelegenheit und nahmen an den
Lehrgängen, Kursen und Seminaren teil. Die Bandbreite reicht dabei
vom Nachholen des Hauptschulabschlusses über die Lehr- und
Fachkräfteausbildung, die kaufmännischen Schulen und die
Berufsreifeprüfung bis hin zu zahlreichen Kursen, Lehrgängen und
Management-Fortbildungen, die entsprechend den Anforderungen der
Wirtschaft entwickelt werden.
Auch die Zahl der Unterrichtseinheiten des BFI Wien, also der
Indikator, der die Betriebsleistung des Instituts am besten
verdeutlicht, kletterte 2013 auf einen neuen Rekordwert: In Summe
wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 600.000 Unterrichtseinheiten
abgehalten. Zuwächse gab es dabei sowohl bei den öffentlich
geförderten als auch bei den frei finanzierten Kursen. "Diese Zahlen
belegen eindrucksvoll, dass die Wienerinnen und Wiener erkannt haben,
dass Weiterbildung heute unverzichtbar ist", betont Höllinger. Ein
Grund für diese Entwicklung sei der BFI Wien-Geschäftsführerin
zufolge, dass die "Halbwertszeit" von Wissen, also die Zeit, in der
vorhandenes Wissen nur noch die Hälfte wert ist, generell immer
kürzer werde. "Heutzutage ist Schulwissen noch nach circa 20 Jahren
zur Hälfte gültig; IT-Wissen besitzt gar nur noch eine Halbwertszeit
von weniger als zwei Jahren. Die Menschen wissen das mittlerweile und
investieren immer mehr und immer öfter in die 'Aktualisierung' ihrer
Qualifikationen, um im Arbeitsleben reüssieren zu können." Und die
Zufriedenheit der Kursbesucherinnen und Kursbesucher spreche für
sich, so Höllinger: 75 Prozent schätzen die in Anspruch genommenen
Leistungen als hilfreich ein, wie eine Befragung unter tausenden
Absolventinnen und Absolventen des BFI Wien-Kursprogramms ergab.
Mehr Aufmerksamkeit
Angesichts der Tatsache, dass die Erwachsenenbildungseinrichtungen
im Gegensatz zu den Schulen, Fachhochschulen und Universitäten nur
zum Teil von der öffentlichen Hand gefördert werden und ein Großteil
des Bildungsangebots kostenpflichtig ist, belegen diese Zahlen laut
Höllinger eindrucksvoll die wachsende Bedeutung dieses Segments. "Es
ist somit hoch an der Zeit, dass der Erwachsenenbildung neben der
Schul- und Hochschulbildung in der öffentlichen Diskussion jene
Aufmerksamkeit gewidmet wird, die ihr eigentlich zukommen sollte", so
die BFI Wien-Geschäftsführerin abschließend.
Das BFI Wien beschäftigt zusammen mit seinen Tochterunternehmen
rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 1.000
selbständige Trainerinnen und Trainer. Gut 45.000 Menschen nehmen
jährlich an den Lehrgängen, Kursen und Seminaren des
Erwachsenenbildungsinstituts teil. Zu den Tochterunternehmen des BFI
Wien zählen die Fachhochschule des BFI Wien mit ihren sieben
Bachelor- und sechs Masterstudiengängen, die Schulen des BFI Wien
(HAK/HAS) und die gemeinnützige Job-TransFair GmbH, die am
Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bei der Suche nach dem richtigen
Job unterstützt.
Weitere Informationen zum BFI Wien: www.bfi-wien.at
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