MEL-Diskurs: BGHS-Wien weist MEL-Anlegerklage ab und gibt Meinl Bank Recht

Wien (OTS) -

  • Erfahrene Anlegerin klagte auf Schadenersatz - Klagsabweisung wegen fehlendem Nachweis des Alternativinvestments
  • Kein schädigendes Verhalten der Meinl Bank festgestellt
  • Soziale Vergleiche der Meinl Bank werden fortgesetzt: Bisher rund EUR 32,5 Mio. für 6.214 unerfahrene MEL-Anleger aufgewendet

Das Bezirksgericht für Handelssachen Wien (BGHS Wien) hat in einer aktuellen Entscheidung (13 C 136/10 k; Anm.) die Schadenersatzklage einer MEL-Anlegerin gegen die Meinl Bank gänzlich abgewiesen - und damit erneut pro Meinl Bank entschieden.

Das BGHS-Wien konnte kein schädigendes Verhalten der Meinl Bank feststellen. Die Anlegerin hätte - nach den erstgerichtlichen Feststellungen - anstelle von MEL in andere Aktien, möglicherweise Immobilienaktien, investiert. Diese Feststellung folgerte das BGHS-Wien aufgrund der Angaben des Anlageberaters, der nach Ansicht des BGHS im Gegensatz zur klagenden Anlegerin, keinen Grund hatte, falsche Angaben zu machen. Das BGHS- Wien stellte außerdem fest, dass die Anlegerin nicht nur über eine Lebensversicherung und einen Bausparvertrag, sondern auch über Aktienfonds, Anleihen, Garantiezertifikate und ähnliche Produkte verfügte. Die Anlegerin war sich also des Verlustrisikos von Aktienprodukten bewusst und wollte "höhere Erträge" erzielen. Damit wies das Gericht ein weiteres Mal eine Anlegerklage gegen die Meinl Bank ab, weil die Klägerin kein sicheres Alternativinvestment nachweisen konnte, was zur Schadensfeststellung aber unerlässlich ist.

'Aktienkauf auf Probe' wird Riegel vorgeschoben

Die Meinl Bank sieht darin eine erneute Bestätigung dafür, dass die unabhängigen Gerichte dem sogenannten 'Aktienkauf auf Probe' (Gewinnmitnahme bei steigenden Kursen, aber Schadenersatzklage bei Gericht bei fallenden Kursen; Anm.) zunehmend eine klare Absage erteilen.

Soziale Vergleiche für unerfahrene MEL-Kleinanleger

Indessen setzt die Meinl Bank den Weg der sozialen Vergleiche für unerfahrene MEL-Kleinanleger, die aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise Kursverluste erlitten haben, fort. Das Institut hat ein entsprechendes Modell bereits im Sommer 2010 als einziges österreichisches Institut zusammen mit der Bundesarbeiterkammer erarbeitet und seitdem auf Schiene gebracht. Bisher wurden mit rund 6.214 MEL-Kleinanlegern soziale Lösungen realisiert und dafür rund EUR 32,5 Mio. aufgewendet.

Meinl Bank AG

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen in den Bereichen Corporate Finance, Fondsmanagement sowie privater und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament und ist mit einer ausgewogenen Wachstumsstrategie gut für die Zukunft positioniert.

Rückfragen & Kontakt:

Meinl Bank AG
Pressestelle
Thomas Huemer
Tel.: +43 1 531 88 - 520
e-mail.: huemer@meinlbank.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MEB0001