- 20.07.2014, 09:49:51
- /
- OTS0013 OTW0013
Klug: "Trotz Sparvorgabe in Katastrophenhilfe investieren"
Die Hilfskompetenz des Bundesheeres wird weiter gestärkt
Utl.: Die Hilfskompetenz des Bundesheeres wird weiter gestärkt =
Wien (OTS/BMLVS) - Das Österreichische Bundesheer investiert 2014 und
2015 rund 140 Millionen Euro in die Katastrophenhilfe. "Trotz des
Sparzwangs ist es mir wichtig, die Katastrophenhilfe weiter zu
stärken. Die österreichische Bevölkerung kann sich auch in Zukunft
auf die rasche Hilfe des Bundesheeres verlassen", sagt
Verteidigungsminister Gerald Klug.
Zeltsysteme im Wert von 25 Millionen Euro werden derzeit in Salzburg
und Melk getestet. Die luftdichten Zelte können etwa als Notspital
oder Notunterkunft verwendet werden. Das Besondere: Sie sind zwischen
minus 32 und plus 49 Grad einsetzbar.
18 Pionierboote erhielten unter anderem die drei Pionierbataillone in
Villach, Salzburg und Melk bereits im März 2014. Im Herbst 2014
sollen weitere 20 Pionier- und Flachwasserboote an das Bundesheer
übergeben werden. Insgesamt haben die 38 neuen Boote einen Wert von
knapp 10 Millionen Euro.
23 Hubschrauber vom Typ Agusta Bell 212 werden bereits jetzt auf den
aktuellen Stand gebracht. Ihr Update kostet etwa 81,6 Millionen Euro.
Auch in Fahrzeuge wird investiert: ABC-Dingos für Chemieunfällen
werden noch heuer einsatzbereit sein. Ihr Wert: 10,5 Millionen Euro.
Um 15 Millionen Euro sollen bis Ende des Jahres 2014 sechs
Drohnensysteme mit je drei Drohnen angeschafft werden. Sie können
Verunglückte nach Überschwemmungen oder Waldbränden aufspüren.
12.500 Soldatinnen und Soldaten stehen permanent für die
Katastrophenhilfe bereit. Das Bundesheer gelangt nach
Assistenzanforderung über die Landeswarnzentrale zum Einsatz. Während
eines Hochwassers beispielsweise kann das Bundesheer mittels
Hubschrauber Personen aus den Katastrophengebieten evakuieren und
Gebiete erkunden. Auch nach Naturkatastrophen ist die Hilfe des
Bundesheeres gefragt, etwa um die Infrastruktur wieder herzustellen.
Grundwehrdiener in ganz Österreich leisten seit Beginn dieses Jahres
das Katastrophenhilfs-Modul. Die Ausbildung ist auf die
Zusammenarbeit des Österreichischen Bundesheeres mit zivilen Behörden
und Organisationen im Rahmen von Assistenzleistungen ausgerichtet.
Während ihrer Basisausbildung errichten Rekruten beispielsweise
"Wassersperren" an Gebäuden und Dämmen.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLA