• 20.07.2014, 09:30:31
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Mitterlehner: Österreich-Tourismus profitiert von der Festspiel-Saison

Kulturtourismus im Aufwind - Jeder zehnte Sommerurlaubsgast besucht Festival oder Kulturevent - Stärkere Verankerung im Marketing

Utl.: Kulturtourismus im Aufwind - Jeder zehnte Sommerurlaubsgast
besucht Festival oder Kulturevent - Stärkere Verankerung im
Marketing =

Wien (OTS/BMWFW) - "Sommerzeit ist Festspielzeit, davon profitiert
mehr denn je auch der heimische Tourismus", betont Wirtschafts- und
Tourismusminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der voll
angelaufenen Festspielsaison. Schon fast jeder zehnte
Sommerurlaubsgast besucht ein Festival oder einen Kulturevent, das
sind umgerechnet rund zwei Millionen Gäste. "Der Kulturtourismus
boomt und zählt zu den großen Trendthemen der nächsten Jahre. Dabei
hat Österreich als Kulturnation mehrere Wettbewerbsvorteile, die wir
auch im Tourismusmarketing verstärkt einsetzen", verweist
Mitterlehner auf aktuelle Schwerpunkte der Österreich Werbung sowie
die Tourismusstrategie des Bundes.

Das Angebot der insgesamt rund 200 heimischen Festivals und
Kulturevents ist enorm vielfältig, von renommierten Festspielen bis
hin zu kleinen, feinen Festivals in der Region. "Nicht nur große
Städte profitieren, sondern auch kleinere Städte und ländliche
Regionen. Festspiele erhöhen die Attraktivität und den
Bekanntheitsgrad einer Region und sind gerade im Sommer ideal, um
Kultur mit Erholung zu verbinden", so Mitterlehner. Kulturtourismus
biete zudem eine gute Möglichkeit, um internationale Gäste aus
Fernmärkten zu gewinnen.

Kulturinteressierte Touristen beleben Hotellerie, Gastronomie und
Gewerbe und erhöhen die touristische Wertschöpfung. Befragungen
zeigen, dass die Tagesausgaben von Kulturtouristen im Schnitt höher
sind (125 Euro pro Tag vs. 99 Euro/Tag Sommerurlauber allgemein) und
diese auch bevorzugt in höheren Hotelkategorien nächtigen. Laut einer
Studie des Zentrums für Zukunftsstudien der FH Salzburg bringen
beispielsweise die Salzburger Festspiele eine volkswirtschaftliche
Wertschöpfung von 280 Millionen Euro pro Jahr. Für die Bregenzer
Festspiele bezifferte das IHS in einer früheren Studie die
Wertschöpfungseffekte mit 100 Millionen Euro, der
gesamtwirtschaftliche Mehrumsatz liege im Schnitt bei 167 Millionen
Euro pro Jahr.

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