Schriftstellerin Isabelle Allende, "Tod" Peter Lohmeyer und Sommerfrische am Millstätter See im "Kulturmontag"

Mit Clarissa Stadler am 21. Juli in ORF 2

Wien (OTS) - Die Region rund um den Millstätter See wird erkundet, Isabelle Allende spricht über ihren neuen Roman "Amandas Suche" und zum Start der Salzburger Festspiele porträtiert die ORF-Kultur Schauspieler Peter Lohmeyer, der den Tod im "Jedermann" gibt - das sind nur einige der Themen, denen sich der "Kulturmontag" mit Clarissa Stadler am 21. Juli 2014 um 22.30 Uhr in ORF 2 widmet.

Sommer-Frische: Der Millstätter See: Wo Künstler, Industrielle und Wanderer die Seele baumeln lassen

"Wenn ich den See anschaue, denke ich mir immer: Die können mich alle", sagt Kabarettist Werner Schneyder über die Magie, die der Millstätter See jedes Mal aufs Neue auf ihn ausübt. Der Millstätter See ist Kärntens tiefster und dunkelster See, geprägt von bäuerlichen und ländlichen Traditionen sowie der Fischwirtschaft rund um das berühmte Benediktinerstift. Vor 100 Jahren hat der Wiener Adel den See für die Sommerfrische entdeckt, in den 1950er Jahren stieg Millstatt zum "Nizza von Kärnten" auf. Jetzt entdecken Touristen, Künstler und Großindustrielle den See neu, als Rückzugsort fernab der hektischen Großstadt. Ein ausführliches Buch über Geschichte und Leben am See ist nun im Brandstätter Verlag erschienen. Der "Kulturmontag" ist auf die Alexanderhütte gewandert, hat der Villa Verdin einen Besuch abgestattet, mit Künstlern von SoArt gesprochen und im Morgengrauen mit einem Fischer eine Bootsfahrt unternommen.

Literatur-Star: Isabelle Allende: Die Schriftstellerin im Exklusivinterview

Der Leichnam des Schulwächters hängt in grotesker Verrenkung über einem Turngerät, gepfählt von einem Baseballschläger. Jetzt hat sie es also auch getan: Isabel Allende ist unter die Krimiautorinnen gegangen. "Amandas Suche" heißt ihr neuer Roman, der am 4. August im deutschen Sprachraum erscheint. So wie bei all ihren Büchern zuvor hat sie dessen erste Zeilen an einem 8. Jänner zu Papier gebracht. Es war der 8. Jänner 1981, als Allende einen Brief an ihren sterbenden Großvater verfasste. Später arbeitete sie diesen Brief zu ihren Debütroman um: "Das Geisterhaus", eine literarische Sensation, über Nacht wurde Allende zum Weltstar, zum "weiblichen Gabriel Garcia Márquez". 60 Millionen verkaufte Bücher später ist Allende eine fixe literarische Größe mit politischem Sendungsbewusstsein: Sie ist die Nichte des legendären chilenischen Präsidenten Salvador Allende und Gründerin der ersten feministischen Zeitung des Landes. Heute lebt sie auf ihrem Anwesen im kalifornischen Sausalito mit Blick auf die Bucht von San Francisco. Dort empfing sie den "Kulturmontag" zum Exklusivinterview.

Team-Spieler: Peter Lohmeyer: Der Salzburger "Tod" im Porträt

Halb ist er abgestoßen, halb hingezogen während Jedermann um Gnade fleht, sich windet und bettelt. Er ist streng, dann wieder ungeheuer sanft. Wohl noch nie war der Tod so elegant, auch noch nie so vielschichtig. Es ist kein schwarzer Sensenmann, den Peter Lohmeyer auf die Bühne des Salzburger Domplatzes stellt - eine Sensation in der vorjährigen Neuinszenierung des "Jedermann". Heuer gibt er ein Dakapo, Anlass für den "Kulturmontag" mit dem Tod auf Tuchfühlung zu gehen. Als Kind hörte er auf den Namen "Schalke", weil er stets im T-Shirt mit dem Emblem seines Lieblingsclubs einem Ball nachjagte. Heute noch begreift er sich als Teamspieler - auch und ganz besonders auf der Bühne. In der Fußball-Saga "Das Wunder von Bern" wurde er einem breiten Publikum bekannt. Durch seine Ehe mit der österreichischen Unternehmerin und Fernsehköchin Sarah Wiener wurde er gar zum "Promi". Das Posieren auf den roten Teppichen sei Teil seines Jobs, sagt er, habe ihm aber noch nie zusätzliche Aufträge beschert. Peter Lohmeyer ist leidenschaftlicher Wahl-Hamburger, weil er dort auch weit abseits der Reeperbahn die "große Freiheit" empfindet: Wenn er auf den Hafen blickt, seine Gedanken auf Reise schickt und das köstliche Gefühl der Langeweile auskostet.

Der "Kulturmontag" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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