Tipps gegen die Hitze

Der kühlende Luftzug

Linz (OTS) - Ein Gefühl von "kühler" lässt sich heute durch Luftbewegung schaffen: Decken-, Raum- und Tischventilator lassen die empfundene Temperatur um einige Grad sinken, vor allem wenn man schon schwitzt (Verdunstungskälte)! Für einige Tage Ausnahmesituation pro Jahr sind solche Ventilatoren durchaus nützlich, relativ billig und energiesparend (20 bis 50 Mal kleinere Strom-Leistungsaufnahme als Klein-Klimageräte).

Die Ventilatoren-Produktpalette ist groß:
- der Klassiker an heißen Tagen: Standventilatoren; mit einem Turm-oder Säulenventilator spart man Platz
- für jede Bürosituation geeignet: Ventilatoren für den Tisch. Alternativ lassen sich etwas kleinere Modelle auch via USB-Kabel an den Computer oder Laptop anschließen
- im Garten, Wohnmobil oder auf dem Boot: Solar-Ventilatoren
- während des Indoor-Sporttrainings: der Bodenventilator
- z.B. im Hotel: der Deckenventilatoren sorgt für kühlende Strömungen

"Besonders in Städten kühlen Wohngebäude durch die dichte Bebauung über Nacht nicht mehr ausreichend ab. Innentemperaturen von über 27 Grad Celsius am Tag können die Folge sein", betont Gerhard Dell, Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbandes und gibt weitere Tipps, wie man mit einigen einfachen Maßnahmen Wohnungen und Häuser weitgehend kühl halten kann.

Guter Sonnenschutz, konsequent bedient: Für eine optimale Wirkung muss der Sonnenschutz betätigt werden, sobald die Strahlung vorhanden ist und nicht erst wenn es heiß wird, also z.B. in der Früh bei Ostfenstern. Ein guter Sonnenschutz muss auf der Aussenseite des Glases angeordnet sein, sonst dringt zu viel Wärme in den Raum.

Ausgiebig Lüften sollte man nur in den kühlen Morgenstunden oder in der Nacht. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch das geöffnete Fenster in die Wohnräume. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken.

Die Hitze kommt nicht nur von außen, sondern auch von den Geräten in den Räumen. Also alles abschalten, was gerade nicht gebraucht wird:
Kopierer, Drucker, Kaffeemaschine, unnötige Beleuchtung, Monitor, etc. Wer aufgeheizte Räume vermeiden will, muss darauf achten, dass nicht im Raum selbst unnötig Wärme erzeugt wird. Der Einsatz von Pflanzen in Räumen hilft, ein angenehmeres Innenraumklima zu schaffen.

Wer diese Maßnahmen beherzigt, kann die Wärme im Haus oder in der Wohnung deutlich reduzieren. Auch wenn die kommenden Tage heiß werden, sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten verzichtet werden. Zu den Anschaffungskosten kommen beträchtliche Stromkosten hinzu.

Übrigens: Ein Haus mit guter Dämmung oder solidem Mauerwerk wird bei Hitze immer kühler sein als schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude. Eine gute Dämmung hält Gebäude nicht nur im Sommer kühl, sondern auch im Winter warm. Das neue Baurecht schreibt eine Bauweise zur Vermeidung der sommerlichen Überwärmung vor!

Nutzen Sie in Oberösterreich die produktunabhängige Energieberatung des Energiesparverbandes des Landes mit vielen weiteren Informationen und Tipps auch unter www.energiesparverband.at

Rückfragen & Kontakt:

OÖ Energiesparverband
Mag. Christine Öhlinger
christine.oehlinger@esv.or.at

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