- 17.07.2014, 10:18:13
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PVÖ-Glatz zu Teuerung: Preise steigen weiter - Menschen brauchen rasch Steuerentlastung
Wohnung, Wasser und Energie als größte Preistreiber - PensionistInnen leiden besonders - PVÖ kämpft für rasche Steuerreform und gegen Teuerung
Utl.: Wohnung, Wasser und Energie als größte Preistreiber -
PensionistInnen leiden besonders - PVÖ kämpft für rasche
Steuerreform und gegen Teuerung =
Wien (OTS/SK) - "Mit 1,9 Prozent ist die Inflation im Juni erneut
weiter gestiegen. Und wieder zählen die Wohnungsmieten zu den größten
Preistreibern", kritisiert Dr. Harald Glatz,
Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs
(PVÖ). Während die Preise für Nahrungsmittel mit 1,8 Prozent zwar
weniger stark als in den Monaten zuvor angestiegen sind, haben sich
die Kosten für den täglichen Einkauf (Mikrowarenkorb) um 3,2 Prozent
erhöht. "Es ist erwiesen, dass gerade Personen mit geringem
finanziellen Spielraum die Teuerung überdurchschnittlich stark
spüren. Denn Haushalte mit einem Einkommen unter 1.866 Euro brutto
(und dazu zählen besonders viele Pensionistinnen und Pensionisten)
benötigen 43 Prozent, also fast die Hälfte ihres verfügbaren
Einkommens für Essen, Wohnen und Energie. Und genau diese Bereiche
gehören Monat für Monat zu den größten Preistreibern", so Glatz, der
betont: "Hier muss gehandelt werden." ****
Der PVÖ, die größte und mitgliederstärkste Seniorenorganisation
Österreichs fordert daher unter anderem:
+ Ein Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen mit einem Preisstopp für
Mieten (der Hauptmietzins darf den Richtwert von 20 Prozent nicht
übersteigen); mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau;
geringere Betriebskosten durch Streichung der Grundsteuer und der
Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog sowie eine
Streichung der Maklerprovision für Mieter
+ Den Kampf gegen den Österreich-Aufschlag in den Supermärkten durch
strengere Kontrollen, ein Wettbewerbsmonitoring und strengere Strafen
bei Preisabsprachen - auch auf europäischer Ebene
+ Runter mit den Energiepreisen: Energieanbieter sollen künftig
verpflichtet sein, Preisreduktionen auf dem Weltmarkt an ihre
Endverbraucher weiterzugeben
+ Einen Zinsdeckel für Überziehungszinsen bei Gehalts- und
Pensionskonten. Denn besonders sozial Schwache leiden unter den
historisch hohen Überziehungszinsen von durchschnittlich 10,5
Prozent.
Der Pensionistenverband Österreichs führt seit Jahren einen harten
Preiskampf an zahlreichen Fronten und kämpft seit Monaten für eine
Steuerreform, von der auch PensionistInnen profitieren. "Und wir
werden nicht lockerlassen, ganz im Gegenteil. Mit einer
Unterschriften-Aktion unter dem Titel 'Mehr Geld im Börsel' erhöhen
wir den Druck für eine rasche Steuerentlastung", so Glatz, der
abschließend klarstellt: "Die Menschen stöhnen unter steigenden
Preisen und der hohen Besteuerung von Einkommen und Pensionen. Die
Steuerreform muss 2015 kommen und der Preisanstieg für die Dinge des
täglichen Bedarfs gestoppt werden! Damit das Leben leistbar und den
Menschen mehr Geld im Börsel bleibt." (Schluss) mo/mp
Rückfragehinweis: Pensionistenverband Österreichs, Mag. Susanne
Vockenhuber, Bakk., Tel.: 01/313 72 31, E-Mail:
[email protected]
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