AK bleibt dabei: Maklerprovision für Mieter streichen!

Wien (OTS) - "Makler handeln im Interesse der Vermieter - und sollen auch von diesen bezahlt werden", verlangt AK Präsident Rudi Kaske. Eine IFES Studie im Auftrag der AK zeigt: Von einem Makler vermittelte private Altbau-Mietwohnungen sind viel teurer. Außerdem klären sie MieterInnen regelmäßig nicht so auf, wie sie müssten. Zum gleichen Ergebnis kam eine Detailauswertung des Mietzins-Checks für befristete Altbauwohnungen in Wien. Auch in Facebook geben LeserInnen ähnliche Erfahrungen wieder. "Für die Mieter bedeutet das Streichen der Maklerprovision eine ordentliche Entlastung: zwei Monatsmieten plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer - das bringt viel, besonders jungen Menschen, die ihre erste Wohnung suchen", betont Kaske.

MaklerInnen sind derzeit gemäß Maklergesetz sowohl den VermieterInnen als auch den MieterInnen gegenüber verpflichtet, deren Interessen zu wahren. So müssten sie etwa die MieterInnen über die gesetzlichen Mietobergrenzen informieren. Sie müssten auch auf die Möglichkeiten der Mietzinsüberprüfung bei der Schlichtungsstelle und mögliche Unterstützung bei den Mieterorganisationen hinweisen. Tatsächlich schaut es so aus: MaklerInnen arbeiten praktisch nur zum Vorteil der VermieterInnen und kassieren von den MieterInnen.

Daher bleibt die AK dabei: Nur der Erstauftraggeber - das ist eben meistens der Vermieter - soll gegenüber dem Makler provisionspflichtig sein. Das soll im Maklergesetz und in der Immobilienmakler-Verordnung geregelt werden.

SERVICE: Die IFES-Studie Wohnkostenbelastung junger ArbeitnehmerInnen finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at

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