- 15.07.2014, 11:34:03
- /
- OTS0066 OTW0066
AK bleibt dabei: Maklerprovision für Mieter streichen!
Wien (OTS) - "Makler handeln im Interesse der Vermieter - und sollen
auch von diesen bezahlt werden", verlangt AK Präsident Rudi Kaske.
Eine IFES Studie im Auftrag der AK zeigt: Von einem Makler
vermittelte private Altbau-Mietwohnungen sind viel teurer. Außerdem
klären sie MieterInnen regelmäßig nicht so auf, wie sie müssten. Zum
gleichen Ergebnis kam eine Detailauswertung des Mietzins-Checks für
befristete Altbauwohnungen in Wien. Auch in Facebook geben LeserInnen
ähnliche Erfahrungen wieder. "Für die Mieter bedeutet das Streichen
der Maklerprovision eine ordentliche Entlastung: zwei Monatsmieten
plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer - das bringt viel, besonders
jungen Menschen, die ihre erste Wohnung suchen", betont Kaske.
MaklerInnen sind derzeit gemäß Maklergesetz sowohl den
VermieterInnen als auch den MieterInnen gegenüber verpflichtet, deren
Interessen zu wahren. So müssten sie etwa die MieterInnen über die
gesetzlichen Mietobergrenzen informieren. Sie müssten auch auf die
Möglichkeiten der Mietzinsüberprüfung bei der Schlichtungsstelle und
mögliche Unterstützung bei den Mieterorganisationen hinweisen.
Tatsächlich schaut es so aus: MaklerInnen arbeiten praktisch nur zum
Vorteil der VermieterInnen und kassieren von den MieterInnen.
Daher bleibt die AK dabei: Nur der Erstauftraggeber - das ist eben
meistens der Vermieter - soll gegenüber dem Makler
provisionspflichtig sein. Das soll im Maklergesetz und in der
Immobilienmakler-Verordnung geregelt werden.
SERVICE: Die IFES-Studie Wohnkostenbelastung junger
ArbeitnehmerInnen finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW






