- 09.07.2014, 11:14:02
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VP-Leeb: Schon in der Kommunalpolitik angekommen, Herr Van der Bellen?
Wien (OTS) - "Es stellt sich schon die Frage, warum Alexander Van der
Bellen das Parlament verlassen hat um in Wien in den Gemeinderat zu
ziehen, wenn er letztlich nur Forderungen an den Bund stellt", so ÖVP
Wien Gemeinderätin Isabella Leeb zur der vom Wiener
Universitätsbeauftragten vorgestellten Studie über die Attraktivität
der Wiener Universitäten.
Dass die Wiener Universitäten gerade einmal für das Grundstudium zum
Bachelor interessant sind und kaum ausländische Studierende für das
Master- und Doktoratsstudium begeistern können, liegt vielleicht auch
an der Tatsache, dass hierzulande gerade die Grünen eine
grundsätzliche Abneigung hinsichtlich Eliten haben. Wenn man aber
keine Eliten fördert, darf man sich auch nicht wundern, wenn diese
dann ausbleiben. Wie die Studie ja zeigt, haben selbst jene Länder
weniger Probleme ausländische Studierende zu halten, die gleichzeitig
teilweise sogar exorbitant hohe Studiengebühren verlangen. Dort ist
dann nämlich auch genügend Geld vorhanden, um damit das Studium
attraktiv zu gestalten.
"All das stellt wohl keine Überraschung dar und ist längst bekannt.
Man fragt sich schon, was der Wissenschaftsbeauftragte Van der Bellen
außer Studien in Auftrag zu geben, eigentlich sonst für die 210.000
Euro macht, die ihm die Wienerinnen und Wiener für seine Tätigkeit
jährlich zur Verfügung stellen. Van der Bellen betreibt
Oppositionspolitik gegen den Bund aus einer rot-grünen Stadtregierung
heraus. Aber was sind eigentlich seine Pläne um die Situation für
Wien zu verbessern? Denn nur um Studien in Auftrag zu geben, braucht
es keinen eigenen teuren Beauftragten", so Leeb abschließend.
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