• 08.07.2014, 12:31:22
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FP-Gudenus: Mikl-Leitner will noch mehr afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge einladen!

Humanitäre Hilfe nahe der Heimat ist gefragt, sicher nicht das Verschieben von Armut über Kontinente hinweg!

Utl.: Humanitäre Hilfe nahe der Heimat ist gefragt, sicher nicht das
Verschieben von Armut über Kontinente hinweg! =

Wien (OTS/fpd) - Auf völliges Unverständnis stößt der von Johanna
Mikl-Leitner für das heutige EU-Innenministertreffen geplante Verstoß
bei Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretendem Bundesparteiobmann Mag.
Johann Gudenus. Mikl-Leitner will ja, laut Medien, vorschlagen, eine
"dauerhafte Neuansiedelung" angeblicher Flüchtlinge in Europa nach
einem bestimmten Aufteilungsschlüssel zu ermöglichen. "Das ist völlig
unverantwortlich!", ärgert sich Gudenus.

Dass ausgerechnet der Massen-Ansturm aus Afrika nach Italien für eine
weitere Lockerung des Asylrechts herhalten soll, empört Gudenus
besonders. Er erinnert daran, dass die Genfer Flüchtlingskonvention
aus dem Jahr 1951 eigentlich nur für Europäer galt, die in den
Nachkriegswirren heimatlos geworden waren. Gudenus: "Erst im Jahr
1967 wurde die Konvention auf außereuropäische Asylwerber erweitert
und so gleichsam zu einer Einladung für Wirtschaftsflüchtlinge aus
aller Welt, in die Unterzeichner-Staaten zu kommen." Die Tragödien,
die sich derzeit auf dem Mittelmeer abspielen, seien unter anderem
konkret auf diese Einladung zurückzuführen. "Den damals
eingeschlagenen, falschen Weg mit Scheuklappen weiterzugehen, wie
Mikl-Leitner das vorhat, wird noch mehr Opfer fordern", erklärt der
freiheitliche Klubobmann.

Tatsächliche humanitäre Hilfe müsse man Bedürftigen möglichst nahe
ihrer Heimat leisten: "Armut zu uns zu importieren, bringt gar
nichts. Selbst die große EU kann nicht Weltsozialamt spielen, in das
jeder hereinspazieren darf", so Gudenus. Er fordert einmal mehr die
Errichtung von menschenwürdigen Asylwerber-Zentren an den
Außengrenzen der EU. "Selbstverständlich mit einer
Rückkehr-Perspektive für die Betroffenen", ergänzt Gudenus.

Österreich würde, ginge es nach Mikl-Leitner, einfach ein von der EU
festgelegtes Kontingent von Afrikanern zugeteilt bekommen, die nicht
einmal einen Asylantrag stellen bräuchten. Gudenus: "Das ist nicht
nur ein sozial-, sondern auch ein sicherheitspolitischer Wahnsinn!"
Sein Resumee: "Anstatt den Ausverkauf der Interessen der
Österreicherinnen und Österreicher weiter voranzutreiben, muss sich
Mikl-Leitner darauf besinnen, von wem sie beauftragt ist - nämlich
von genau jenem Volk, dem sie jetzt derart in den Rücken fallen will!
Das Asylrecht ist nicht weiter aufzuweichen, sondern es ist drastisch
zu verschärfen!" (Schluss)

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