• 07.07.2014, 10:02:07
  • /
  • OTS0047 OTW0047

FP-Hernals: Erfolg im Kampf um Erhalt des Kulturguts Höhenstraße!

Das Bundesdenkmalamt gab nun der Ansicht der Hernalser Freiheitlichen recht

Utl.: Das Bundesdenkmalamt gab nun der Ansicht der Hernalser
Freiheitlichen recht =

Wien (OTS/fpd) - Wien bietet den Touristen und Wienern nicht nur in
der Innenstadt sehenswürdige Kulturleistungen der früheren
Generationen; technisch Interessierte können auch entlang der mit
Granitkleinsteinbelag gepflasterten Höhenstraße die herrliche
Aussicht auf Wien genießen. Die Höhenstraße wurde vor genau 110
Jahren als Hochstraße durch den Wienerwald angelegt und sollte nach
dem Erlass des volksnahen Bürgermeisters Dr. Karl Lueger Aussichten
auf Wien ermöglichen, von Baumreihen begleitet werden und für
Fußgänger parallel geführte Wanderwege bieten. "Eine Kultur- und
Ingenieurleistung, um die andere Weltstädte unser Wien beneiden",
zeigt sich die Hernalser FPÖ-Klubobfrau DI Ulrike Raich überzeugt.

Seit Jahren setzt sich die FPÖ Hernals daher dafür ein, dieses
historische Denkmal zu erhalten. Auch aus Umweltschutzgedanken.
Raich: "Denn Umweltschutz ist Heimatschutz! Wer unseren Wienerwald
schützen will und das UNESCO Schutz- und Entwicklungskonzept des
Biosphärenparks Wienerwald ernst nimmt, muss die Bodenversiegelung im
Wienerwald bestmöglich verhindern!" Asphalt- oder Betonflächen decken
den Boden luft- und wasserdicht ab, wodurch Regenwasser nicht oder
nur unter erschwerten Bedingungen versickern kann und auch der
Gasaustausch des Bodens mit der Atmosphäre gedrosselt wird. "Die
Pflasterung der Höhenstraße ist ein idealer Kompromiss zwischen
Umweltschutz und notwendiger Verkehrserschließung!", meint Raich.

Nachdem im Jahr 2010 der Denkmalschutz für die Höhenstraße
ausgelaufen war, wurde eine Asphaltierung mit dem Ziel getestet, das
Pflaster durch Asphalt zu ersetzen. "Doch es ging der roten
Stadtregierung dabei nicht um eine Verbesserung für die Kfz-Fahrer
oder um die Verringerung der Lärmbelastung in der Waldandacht im 17.
Bezirk. Es ging ums Geld", stellt Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Dietmar Hebenstreit fest. "Es ist erst ein Jahr her, da wollte die
grüne Stadträtin 18 Millionen Euro für das Einfärben der Wiener
Radwege in ihre Parteifarbe Grün ausgeben, aber für die Reparatur der
Höhenstraße, dieser bautechnisch einzigartigen Ingenieurleistung gibt
es kein Geld", deckt Hebenstreit die Widersprüche der rot-grünen
Stadtregierung schonungslos auf.

Nun hat das Denkmalamt eine Empfehlung abgegeben: Elf der 14
Kilometer der Höhenstraße sind erhaltenswürdig und sollen daher
gepflastert bleiben. "Sehr vernünftig und im Sinne der Hernalserinnen
und Hernalser ist die Empfehlung, entlang der Waldandacht und dort,
wo der Linienbus die Straße deutlich stärker belastet, eine
Asphaltierung zuzulassen", freut sich Hebenstreit: "Damit sind alle
zufrieden: Die Anrainer, weil sie besser schlafen können, die MA28,
weil die stark belasteten Strecken weniger Erhaltungsaufwand bedeuten
und die Wiener und Touristen, die unsere Stadt wegen ihrer Kultur-
und Ingenieurleistungen lieben und besuchen." (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel