FP-Hernals: Erfolg im Kampf um Erhalt des Kulturguts Höhenstraße!

Das Bundesdenkmalamt gab nun der Ansicht der Hernalser Freiheitlichen recht

Wien (OTS/fpd) - Wien bietet den Touristen und Wienern nicht nur in der Innenstadt sehenswürdige Kulturleistungen der früheren Generationen; technisch Interessierte können auch entlang der mit Granitkleinsteinbelag gepflasterten Höhenstraße die herrliche Aussicht auf Wien genießen. Die Höhenstraße wurde vor genau 110 Jahren als Hochstraße durch den Wienerwald angelegt und sollte nach dem Erlass des volksnahen Bürgermeisters Dr. Karl Lueger Aussichten auf Wien ermöglichen, von Baumreihen begleitet werden und für Fußgänger parallel geführte Wanderwege bieten. "Eine Kultur- und Ingenieurleistung, um die andere Weltstädte unser Wien beneiden", zeigt sich die Hernalser FPÖ-Klubobfrau DI Ulrike Raich überzeugt.

Seit Jahren setzt sich die FPÖ Hernals daher dafür ein, dieses historische Denkmal zu erhalten. Auch aus Umweltschutzgedanken. Raich: "Denn Umweltschutz ist Heimatschutz! Wer unseren Wienerwald schützen will und das UNESCO Schutz- und Entwicklungskonzept des Biosphärenparks Wienerwald ernst nimmt, muss die Bodenversiegelung im Wienerwald bestmöglich verhindern!" Asphalt- oder Betonflächen decken den Boden luft- und wasserdicht ab, wodurch Regenwasser nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen versickern kann und auch der Gasaustausch des Bodens mit der Atmosphäre gedrosselt wird. "Die Pflasterung der Höhenstraße ist ein idealer Kompromiss zwischen Umweltschutz und notwendiger Verkehrserschließung!", meint Raich.

Nachdem im Jahr 2010 der Denkmalschutz für die Höhenstraße ausgelaufen war, wurde eine Asphaltierung mit dem Ziel getestet, das Pflaster durch Asphalt zu ersetzen. "Doch es ging der roten Stadtregierung dabei nicht um eine Verbesserung für die Kfz-Fahrer oder um die Verringerung der Lärmbelastung in der Waldandacht im 17. Bezirk. Es ging ums Geld", stellt Bezirksvorsteher-Stellvertreter Dietmar Hebenstreit fest. "Es ist erst ein Jahr her, da wollte die grüne Stadträtin 18 Millionen Euro für das Einfärben der Wiener Radwege in ihre Parteifarbe Grün ausgeben, aber für die Reparatur der Höhenstraße, dieser bautechnisch einzigartigen Ingenieurleistung gibt es kein Geld", deckt Hebenstreit die Widersprüche der rot-grünen Stadtregierung schonungslos auf.

Nun hat das Denkmalamt eine Empfehlung abgegeben: Elf der 14 Kilometer der Höhenstraße sind erhaltenswürdig und sollen daher gepflastert bleiben. "Sehr vernünftig und im Sinne der Hernalserinnen und Hernalser ist die Empfehlung, entlang der Waldandacht und dort, wo der Linienbus die Straße deutlich stärker belastet, eine Asphaltierung zuzulassen", freut sich Hebenstreit: "Damit sind alle zufrieden: Die Anrainer, weil sie besser schlafen können, die MA28, weil die stark belasteten Strecken weniger Erhaltungsaufwand bedeuten und die Wiener und Touristen, die unsere Stadt wegen ihrer Kultur-und Ingenieurleistungen lieben und besuchen." (Schluss)

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