- 07.07.2014, 09:53:52
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Asfinag-Halbjahresstatistik zeigt: Ablenkung ist Unfallursache Nummer 1
Im ersten Halbjahr kamen sechs von 22 Verkehrsteilnehmern wegen Ablenkung ums Leben
Utl.: Im ersten Halbjahr kamen sechs von 22 Verkehrsteilnehmern
wegen Ablenkung ums Leben =
Wien (OTS) - Die vorläufige Halbjahres-Unfallbilanz 2014 der ASFINAG
für die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen bestätigt zwar
den grundsätzlich positiven Trend, dennoch kamen in den ersten sechs
Monaten diesen Jahres 22 Menschen bei vermeidbaren Verkehrsunfällen
ums Leben. Sechs Todesopfer waren allein aufgrund von Ablenkung und
Unachtsamkeit zu beklagen. Auf der Autobahn ist damit heuer sogar
fast jeder dritte tödliche Unfall auf Ablenkung zurückzuführen", sagt
Verkehrsministerin Doris Bures. "Diese Zahlen zeigen wie gefährlich
Ablenkung im Straßenverkehr ist. Daher müssen wir uns alle immer
wieder ins Bewusstsein rufen: Hände aufs Lenkrad und volle
Aufmerksamkeit auf den Verkehr, denn Konzentration im Straßenverkehr
rettet Leben", so Bures.
Die derzeit laufende Kampagne der ASFINAG, die mit dem Slogan
"Handy weg vom Steuer" auf die Gefahr von Handy, Navi und Co
aufmerksam macht, zielt daher auch genau darauf ab, dass Fahren ein
Vollzeitjob ist und keinen Platz für Multitasking-Versuche lässt.
"Jedes Unfallopfer ist eines zu viel, jeder Verkehrstote eine
Tragödie", sagen die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus
Schierhackl. "Deshalb investieren wir jedes Jahr jeden zweiten Euro
aus dem Bauprogramm in Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit.
Allerdings braucht es eben auch die volle Aufmerksamkeit der
Verkehrsteilnehmer", so Schedl und Schierhackl. "Ablenkung zählt
nachweislich zu den größten Gefahren im Verkehr. Daher: Bei der
Autofahrt ist volle Konzentration angesagt, da müssen Handy, Navi und
alles, was nicht zum reinen Fahren gehört, einfach Pause haben."
Verkehrssicherheit sei also Teamarbeit, so die ASFINAG-Vorstände.
"Nur das Miteinander macht unsere Autobahnen zu sicheren
Verkehrswegen."
Ablenkung "führt" vor Fahrfehlern und Übermüdung
Von den 22 Menschen sind sechs nachweislich durch Ablenkung und
Unachtsamkeit tödlich verunglückt. Danach kommen als Unfallursache
"Fahrfehler", Übermüdung und überhöhte Geschwindigkeit, wobei oft
Kombinationen dieser Ursachen zum schlussendlich tödlichen Unfall
führen. Durch Einhalten einfacher Regeln könnten die meisten Unfälle
vermieden beziehungsweise die Folgen gering gehalten werden. Abstand
halten, Fuß vom Gas, Pausen machen, Sicherheitsgurt nicht vergessen
und insbesondere "Aufmerksamkeitsräubern" wie Mobiltelefon,
Navigationsgerät oder CD-Wechslern keine Chance geben.
Die ASFINAG hat am 23. Juni die Kampagne "Handy weg vom Steuer"
gestartet, um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen und
vor allem eine Verhaltensänderung zu initiieren. Wie fatal Ablenkung
und Unachtsamkeit wirken, kann jeder übrigens auch spielerisch
testen. Auf www.asfinag.at kann man online seine Reaktionsfähigkeit
bei verschiedenen Formen von Ablenkung testen und gewinnen. PS: Auch
Profi-Rennfahrer Alexander Wurz baute bei diesem Spiel nicht nur
einen Unfall ...
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