Asfinag-Halbjahresstatistik zeigt: Ablenkung ist Unfallursache Nummer 1

Im ersten Halbjahr kamen sechs von 22 Verkehrsteilnehmern wegen Ablenkung ums Leben

Wien (OTS) - Die vorläufige Halbjahres-Unfallbilanz 2014 der ASFINAG für die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen bestätigt zwar den grundsätzlich positiven Trend, dennoch kamen in den ersten sechs Monaten diesen Jahres 22 Menschen bei vermeidbaren Verkehrsunfällen ums Leben. Sechs Todesopfer waren allein aufgrund von Ablenkung und Unachtsamkeit zu beklagen. Auf der Autobahn ist damit heuer sogar fast jeder dritte tödliche Unfall auf Ablenkung zurückzuführen", sagt Verkehrsministerin Doris Bures. "Diese Zahlen zeigen wie gefährlich Ablenkung im Straßenverkehr ist. Daher müssen wir uns alle immer wieder ins Bewusstsein rufen: Hände aufs Lenkrad und volle Aufmerksamkeit auf den Verkehr, denn Konzentration im Straßenverkehr rettet Leben", so Bures.

Die derzeit laufende Kampagne der ASFINAG, die mit dem Slogan "Handy weg vom Steuer" auf die Gefahr von Handy, Navi und Co aufmerksam macht, zielt daher auch genau darauf ab, dass Fahren ein Vollzeitjob ist und keinen Platz für Multitasking-Versuche lässt. "Jedes Unfallopfer ist eines zu viel, jeder Verkehrstote eine Tragödie", sagen die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl. "Deshalb investieren wir jedes Jahr jeden zweiten Euro aus dem Bauprogramm in Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. Allerdings braucht es eben auch die volle Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer", so Schedl und Schierhackl. "Ablenkung zählt nachweislich zu den größten Gefahren im Verkehr. Daher: Bei der Autofahrt ist volle Konzentration angesagt, da müssen Handy, Navi und alles, was nicht zum reinen Fahren gehört, einfach Pause haben." Verkehrssicherheit sei also Teamarbeit, so die ASFINAG-Vorstände. "Nur das Miteinander macht unsere Autobahnen zu sicheren Verkehrswegen."

Ablenkung "führt" vor Fahrfehlern und Übermüdung

Von den 22 Menschen sind sechs nachweislich durch Ablenkung und Unachtsamkeit tödlich verunglückt. Danach kommen als Unfallursache "Fahrfehler", Übermüdung und überhöhte Geschwindigkeit, wobei oft Kombinationen dieser Ursachen zum schlussendlich tödlichen Unfall führen. Durch Einhalten einfacher Regeln könnten die meisten Unfälle vermieden beziehungsweise die Folgen gering gehalten werden. Abstand halten, Fuß vom Gas, Pausen machen, Sicherheitsgurt nicht vergessen und insbesondere "Aufmerksamkeitsräubern" wie Mobiltelefon, Navigationsgerät oder CD-Wechslern keine Chance geben.

Die ASFINAG hat am 23. Juni die Kampagne "Handy weg vom Steuer" gestartet, um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen und vor allem eine Verhaltensänderung zu initiieren. Wie fatal Ablenkung und Unachtsamkeit wirken, kann jeder übrigens auch spielerisch testen. Auf www.asfinag.at kann man online seine Reaktionsfähigkeit bei verschiedenen Formen von Ablenkung testen und gewinnen. PS: Auch Profi-Rennfahrer Alexander Wurz baute bei diesem Spiel nicht nur einen Unfall ...

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