Renaissance alter Getreidesorten: Im Waldviertel wird das Waldstaudekorn wieder angebaut

Reportage im TV-Landwirtschaftsmagazin "Land und Leute" am Samstag, 12. Juli 2014, 16.30 Uhr, ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das Waldstaudekorn ist ein kleinkörniger Urroggen, der bis zu drei Meter hoch wird. Bereits vor 600 Jahren war er bekannt, geriet dann aber in Vergessenheit, weil andere Getreidesorten mehr Ertrag brachten. Heute verarbeiten einige Landwirte dieses besondere Getreide wieder zu Mehl - und egal, ob Brot, Reis oder Nudeln daraus hergestellt werden, auffallend ist das würzige Aroma. Nun wurde das Waldviertler Bio-Waldstaudekorn, das in 30 Gemeinden der Region angebaut wird, zu Jahresbeginn als neue "Genussregion" ausgezeichnet.

Weitere Themen in der "Land und Leute"-Sendung vom 12. Juli:

*Sicher im Sattel.
Im Umgang mit Pferden gibt es immer wieder schwere Unfälle. Viele könnten freilich durch eine fundierte Ausbildung vermieden werden -Tipps aus der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof in Kärnten.

*Sicher mit dem Traktor.
Beim "Geotrac Supercup" treten die besten Traktorfahrer gegeneinander an und beweisen dabei besonderes Geschick. Der Wettbewerb zeigt, wie man einen Traktor sicher handhabt, wie auch eine Reportage von der niederösterreichischen Landesausscheidung in Wieselburg dokumentiert.

*Natur- und Kulturerlebnis Wienerwald.
Von romantischen Wiesen und Waldlandschaften bis zu Stiften wie Heiligenkreuz und Klosterneuburg, die Babenberger und Habsburger hinterlassen haben: Das alles macht den Wienerwald aus. Eine Reportage über Natur- und Kulturerleben zeigt Beispiele.

*Kräuter für die Heumilch.
Frische Kräuter sind die Futterbasis der Kühe aus der neuen Heumilchregion im oberösterreichischen Mühlviertel: Dort haben sich Landwirte im Bezirk Rohrbach auf die Produktion von Heumilch spezialisiert.

Rückfragen & Kontakt:

ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Tel.: 02742/2210 23754
michael.koch@orf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOA0001