• 03.07.2014, 11:05:23
  • /
  • OTS0085 OTW0085

VP-Juraczka: "Stau ist nicht schlau - Neue Verkehrspolitik für Wien"

Wien (OTS) - "Wien weist unter Rot-Grün leider zahlreiche Baustellen
auf: Unter anderem Rekordarbeitslosigkeit, Rekordverschuldung und vor
allem in jüngster Zeit sehr aktuell: Die zahllosen Baustellen auf
Wiens Straßen", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred
Juraczka beim heutigen Pressegespräch.

Der erste Höhepunkt des "Baustellenwahnsinns" war die unzumutbare
Situation an der Westeinfahrt mit über 70 Minuten Verzögerung. Jetzt
die nächste Stau-Katastrophe: die Gürtelbrücke. In beiden Fällen
musste sogar die Volksanwaltschaft einschreiten. "Für diese Misere
gibt es zwei Optionen: Stadträtin Vassilakou weiß es nicht besser
und das Chaos entsteht aus Unprofessionalität, oder es ist schlicht
Absicht", so Juraczka weiter.

"Es wird ständig davon gesprochen, dass Wien angeblich so gut
verwaltet sei. Doch wo bleibt in diesem Fall die Serviceorientierung
im Hinblick auf die Autofahrer. Es kann nicht sein, dass Autofahrer
schikaniert, diskriminiert und moralisch verurteilt werden und
seitens der Stadtregierung versucht wird den Menschen eine bestimmte
Lebensweise zu oktroyieren. Jeder einzelne Wiener muss die Freiheit
haben, jenes Verkehrsmittel zu nutzen, das er möchte. Es muss möglich
sein, dass sich jeder frei bewegen kann - auch mit dem Auto", ergänzt
ÖVP Wien Verkehrssprecher Gemeinderat Roman Stiftner.

"Wien braucht keine "Moralapostel", die uns erklären, wie man sich
fortbewegen soll und damit die Stadt im Stau versenkt, sondern wir
brauchen Manager. Ein professionelles Baustellen-Management, das
rasch, effizient und umsichtig die notwendigen
Instandhaltungsarbeiten ermöglicht", so der Landesparteiobmann der
ÖVP Wien.

Unsere Punkte für ein professionelles Baumanagement

- Ausreichende und funktionierende Ausweichrouten

- Kürzere Intervalle der Öffis in den betroffenen Bereichen

- Einführung eines modernen Verkehrsleitsystems

- Einsatz von Fly-Over-Konstruktionen (Warum kommt keine
Fly-Over-Konstruktion bei der Gürtelbrücke zum Einsatz?)

- Keine zwei Baustellen gleichzeitig in einem 2-km-Radius (Taktung)

- Optimierung der Umleitungsstrecken (inkl. Ampelschaltung)

Zudem müssen Präventivmaßnahmen gesetzt werden:

- Verbesserung der Haltbarkeit von besonders intensiv genutzten
Straßenabschnitten und im Kreuzungsbereich

- Erstellung eines Verzeichnis der besonders in Mitleidenschaft
gezogenen Straßenstücke

Die verkehrspolitischen Forderungen der ÖVP Wien

"Ein effizientes und professionelles Baustellen-Management ist nur
ein Baustein in einer modernen Verkehrspolitik. Deshalb braucht es
auch Ideen für eine neue Verkehrspolitik in Wien", so
Landesparteiobmann Manfred Juraczka.

- 3-Zonen-Modell statt Fleckerlteppich: Wir fordern das Ende des
Parkpickerl- und Parkvorschriften-Fleckerlteppichs und ein einfaches,
nachvollziehbares und faires Parkraumsystem (3-Zonen-Modell der ÖVP)

- Zügiger Ausbau statt Zögern bei Park&Ride-Anlagen und
Wohnsammelgaragen: Anreize für das Umsteigen schaffen und den
Pendlerverkehr in die Stadt sinnvoll lenken. Parkraum schaffen, da wo
er gebraucht wird: innerstädtische Wohnsammelgaragen, die 100% aus
der Parkraum-Bewirtschaftung finanziert werden.

- Nein zur Polarisierung: Faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer
(Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer, Öffi-Nutzer) und nicht ein
Aufhetzen einer Gruppe gegen die andere.

- Ausbau der U-Bahn und der S-Bahn über die Stadtgrenzen hinaus - in
einem sinnvollen Gesamtkonzept mit Park&Ride und Zonen-Modell.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel