Gesunde und rundum zufriedene Mitarbeiter - Health Management Survey 2014

Wien (OTS) - Beitrag (1:29 Minuten): Anmoderationsvorschlag:
Zufriedene und vor allem gesunde Mitarbeiter bringen mehr! Das haben auch viele Unternehmen in Österreich erkannt. Sie fördern deshalb die Gesundheit ihrer Angestellten immer mehr und versuchen, damit Fehltage herunterzuschrauben. Wie das konkret aussieht, hat das Beratungsunternehmen Mercer in diesem Jahr wieder genau unter die Lupe genommen. Was bei dem 'Health Management Survey 2014" herausgekommen ist, weiß meine Kollegin Jessica Martin.

Sprecherin: Gründe für eine Krankschreibung gibt es viele. Am häufigsten fallen Mitarbeiter jedoch aus, weil sie Beschwerden mit dem Bewegungsapparat haben, wie zum Beispiel Rückenleiden.

O-Ton 1 (Josef Papousek, 0:14 Min.): "Allerdings gefolgt von Beschwerden, die in Zusammenhang mit Stress oder psychischen Erkrankungen kommen. Wesentlich dabei ist auch, dass die Dauer von Krankenständen verursacht durch psychische Belastungen weitaus länger ist, als die Dauer von Krankenständen in Zusammenhang mit Erkrankungen des Bewegungsapparats."

Sprecherin: So Mercer-Geschäftsführer Josef Papousek. 75 Prozent der Unternehmen versuchen dem mit betrieblichen Gesundheitsprogrammen entgegenzuwirken.

O-Ton 2 (Josef Papousek, 0:11 Min.): "Das bedeutet, dass man danach strebt, die Belegschaft gesund zu halten, um die Produktivität zu erhalten im Unternehmen. Das heißt, wenn man's richtig macht, kostet es einen nicht mehr, als es einem bringt."

Sprecherin: Viele Unternehmen brauchen jedoch noch ein bisschen Nachhilfe in Sachen Gesundheitsmanagement. So muss zum Beispiel...

O-Ton 3 (Josef Papousek, 0:14 Min.): "...das Thema als Ganzes in das Leitbild in das Unternehmen aufgenommen werden, idealerweise die Werte angepasst werden. Es gibt sicher noch Verbesserungspotenzial, derzeit wird es so als Neben-Benefit mitgeführt in den Unternehmen und daher auch leider nicht all zu sehr untersucht beziehungsweise evaluiert."

Sprecherin: Außerdem sollten sich die Unternehmen auch darauf konzentrieren, die Ressourcen der Mitarbeiter zu stärken.

O-Ton 4 (Josef Papousek, 0:20 Min.): "Andererseits kann der Staat natürlich auch einiges dazu beitragen, in dem er die Förderungen erhöht. Die Einführung einer Gesundheitsleistung ist derzeit immer noch von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig. Leider ist das in Österreich nicht unbedingt ideal, weil wir sehr viele KMUs haben und gerade dort ja der Ausfall einer Schlüsselperson wesentlich mehr Konsequenzen hat, als bei einem großen Unternehmen."

Abmoderationsvorschlag: Alle Ergebnisse des "Mercer Health Management Survey 2014 - zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen in Österreich" finden Sie auch im Internet unter mercer.at.

Thema: Gesunde und rundum zufriedene Mitarbeiter - Health Management Survey 2014 (Interview: 2:17 Minuten)

Anmoderationsvorschlag: Zufriedene und vor allem gesunde Mitarbeiter bringen mehr! Das haben auch viele Unternehmen in Österreich erkannt. Sie fördern deshalb die Gesundheit ihrer Angestellten immer mehr und versuchen, damit Fehltage herunterzuschrauben. Wie das konkret aussieht, hat das Beratungsunternehmen Mercer in diesem Jahr wieder genau unter die Lupe genommen. Was bei dem 'Health Management Survey 2014" herausgekommen ist, verrät uns jetzt der Geschäftsführer Josef Papousek, hallo.

Begrüßung: "Grüß Gott!"

1. Herr Papousek, was sind denn überhaupt die Gründe, warum Mitarbeiter ausfallen?

O-Ton 1 (Josef Papousek, 0:20 Min.): "Ja, grundsätzlich ist es so, dass der häufigste Grund für den Gang in einen Krankenstand Beschwerden mit dem Bewegungsapparat sind. Allerdings gefolgt von Beschwerden, die in Zusammenhang mit Stress oder psychischen Erkrankungen kommen. Wesentlich dabei ist auch, dass die Dauer von Krankenständen verursacht durch psychische Belastungen weitaus länger ist, als die Dauer von Krankenständen in Zusammenhang mit Erkrankungen des Bewegungsapparats."

2. Wie gehen die Unternehmen mit diesen Problemen um?

O-Ton 2 (Josef Papousek, 0:23 Min.): "75 Prozent der Unternehmen bieten Maßnahmen zu betrieblichen Gesundheitsleistungen an. 50 Prozent davon gaben an, dass sie diese Maßnahmen auch managen. Man darf nicht vergessen, betriebliche Gesundheitsförderung ist ein Teil eines betrieblichen Gesundheitsmanagementprogramms. Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen in Österreich hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesundheitsleistungen - wenn sie angeboten werden - auch gemanagt werden."

3. Welchen Nutzen haben diese Gesundheitsprogramme?

O-Ton 3 (Josef Papousek, 0:28 Min.): "Generell ist es so, dass betriebliche Gesundheitsprogramme einen wesentlichen Unterschied zum Mitbewerber darstellen können. Man kann hier sein Unternehmen zum 'Employer of Choice' machen, man kann sich gegenüber dem Markt abheben, man kann sein Image pflegen. Ungesunde Belegschaft kann aber natürlich auch zu einem nachhaltigen Schaden führen. Das bedeutet, dass man danach strebt, die Belegschaft gesund zu halten, um die Produktivität zu erhalten im Unternehmen. Das heißt, wenn man's richtig macht, kostet es einen nicht mehr, als es einem bringt."

4. Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?

O-Ton 4 (Josef Papousek, 0:26 Min.): "Das Verbesserungspotenzial aus unserer Sicht ist ganz klar in dem Bereich, dass man Gesundheitsleistungen eben managt. Das heißt, es ist ein klares Management beziehungsweise Leitungsthema. Somit muss das Thema als Ganzes in das Leitbild in das Unternehmen aufgenommen werden, idealerweise die Werte angepasst werden. Es gibt sicher noch Verbesserungspotenzial, derzeit wird es so als Neben-Benefit mitgeführt in den Unternehmen und daher auch leider nicht all zu sehr untersucht beziehungsweise evaluiert."

5. Wie können Gesundheitsprogramme außerdem noch verbessert werden, was muss sich da noch ändern?

O-Ton 5 (Josef Papousek, 0:29 Min.): "In Zukunft lässt sich es insofern ändern, als dass man sagt, man sollte im Unternehmen nicht nur die Belastungen reduzieren, sondern gleichzeitig die Ressourcen der Mitarbeiter stärken. Andererseits kann der Staat natürlich auch einiges dazu beitragen, in dem er die Förderungen erhöht. Die Einführung einer Gesundheitsleistung ist derzeit immer noch von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig. Leider ist das in Österreich nicht unbedingt ideal, weil wir sehr viele KMUs haben und gerade dort ja der Ausfall einer Schlüsselperson wesentlich mehr Konsequenzen hat, als bei einem großen Unternehmen."

Mercer-Geschäftsführer Josef Papousek über die Ergebnisse der aktuellen Studie zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen in Österreich. Vielen Dank für das Gespräch!

Verabschiedung: "Vielen Dank auch!"

Abmoderationsvorschlag: Alle Ergebnisse des "Mercer Health Management Survey 2014 - zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen in Österreich" finden Sie auch im Internet unter mercer.at.

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Steffen Zwink
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