• 01.07.2014, 09:48:16
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Einstimmiger ÖÄK-Beschluss: Turnus für Allgemeinmedizin darf nicht verlängert werden

Vollversammlung bestätigt die Offensive "Qualität statt Quantität" der Ärztekammern für Niederösterreich, Kärnten und Wien

Utl.: Vollversammlung bestätigt die Offensive "Qualität statt
Quantität" der Ärztekammern für Niederösterreich, Kärnten und
Wien =

Wien (OTS) - Während der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer
noch vor einigen Wochen mehrheitlich für eine Verlängerung der
Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin inklusive einer
verpflichtenden einjährigen Lehrpraxisausbildung auf insgesamt 48
Monate gestimmt hat, bot sich beim Ärztekammertag am vergangenen
Freitag ein ganz anderes Bild.

"Die Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer hat sich
einstimmig gegen diese Verlängerung auf vier Jahre ausgesprochen", so
Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der NÖ Ärztekammer. Damit wird
indirekt der Vorschlag der Ärztekammern für Niederösterreich, Kärnten
und Wien bestätigt, die keine Verlängerung des Turnus für sinnvoll
erachten, sondern lediglich ein halbes Jahr verpflichtende Lehrpraxis
im Rahmen der bisherigen Ausbildungszeit. "Wir sind der Ansicht, dass
für eine Qualitätsverbesserung keine Verlängerung, sondern
strukturelle Veränderungen im Tagesablauf der Ausbildung erforderlich
sind".

Unter dem Arbeitstitel "Qualität vor Quantität" wurde unter
Federführung der genannten Ärztekammern in den vergangenen Wochen
auch eine entsprechende Umfrage unter den Ärztinnen und Ärzten in
Ausbildung durchgeführt. "77 Prozent der Rückmeldungen, die bei uns
eingelangt sind, bestätigen eindrucksvoll den nun von der ÖÄK
eingeschlagenen Weg", so Präsident Dr. Reisner abschließend.

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