• 30.06.2014, 14:47:09
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SP-Lindenmayr: Wiener Öffis bleiben günstig - Jahreskarte weiterhin um 365 Euro

Scheinheilige Kritik der Opposition - Abzocke in FPÖ-regierten Städten

Utl.: Scheinheilige Kritik der Opposition - Abzocke in FPÖ-regierten
Städten =

Wien (OTS/SPW-K) - "Hohe Qualität zu günstigen Preisen - das ist
eines der weithin bekannten Markenzeichen Wiens, wenn man den
öffentlichen Verkehr in der Hauptstadt mit anderen Städten in Europa
vergleicht", so SP-Gemeinderat Siegi Lindenmayr in einer Replik auf
Aussagen von FPÖ. "Und das bleibt auch so: Trotz Netzausbaus, der
laufenden Anschaffung neuer Fahrzeuge und erst im vergangenen Herbst
verkürzten Intervallen werden nur einige Tarife angepasst. Für den
Großteil der Öffi-Nutzer ändert sich gar nichts", weißt Lindenmayr
darauf hin, dass die Preise für Jahreskarte (365 Euro), der
Senioren-Jahreskarte (224 Euro), dem TOP-Jugendtickets (60 Euro) und
dem Semestertickets (75 Euro/150 Euro) unverändert bleiben.

"Für einen Euro pro Tag in einer Metropole unterwegs sein, das gibt
es nirgendwo anders", so der Wiener SPÖ-Verkehrssprecher, der darauf
hinweist, dass mittlerweile über 600.000 Menschen das günstige
Angebot einer Jahreskarte nutzen. Aber nicht nur im Europavergleich
ist das Preis-Leistungsverhältnis der Wiener Öffis top. Wien ist auch
günstiger als die meisten österreichischen Städte - obwohl diese
wesentlich kleinere Verkehrsnetze haben. Lindenmayr weist dabei
insbesondere auf das FPÖ-regierte Klagenfurt hin, wo die Bus
fahrenden Bürgerinnen und Bürger von der FPÖ regelrecht abgezockt
werden.

FPÖ-Jahreskarte um 420 Euro

"Es ist ein Armutszeugnis, wenn FPÖ-Politiker auf Wien, seinen
öffentlichen Verkehr und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Wiener Linien schimpfen und gleichzeitig im eigenen
Verantwortungsbereich nicht davor zurückschrecken, von
Mindestpensionisten 420 Euro für eine Öffi-Jahreskarte zu verlangen -
für gerade einmal 15 Buslinien, die lediglich im Halbstunden-Takt
fahren", stellt Siegi Lindenmayr fest. "In Wien fährt man mit 5
U-Bahn-, 29 Straßenbahn- und 109 Bus-Linien in 2- bis
3-Minuten-Intervallen um lediglich 365 Euro im Jahr; Seniorinnen und
Senioren sogar um nur 224 Euro - knapp die Hälfte des Preises, den
sie bei der FPÖ in Klagenfurt berappen müssen."

Der SPÖ-Verkehrssprecher hofft auf ein Umdenken der FPÖ. "In Wien
sorgen wir dafür, dass die Öffi-Preise weiterhin fair sind und das
Angebot erstklassig bleibt. Es wäre wünschenswert, würde die FPÖ das
in ihrem Verantwortungsbereich ebenfalls tun", so Lindenmayr.
Und im ÖVP-regierten Graz werden dieser Tage unter kräftiger Mithilfe
des FPÖ-Verkehrsstadtrates die Öffi-Tarife kräftig hinaufgeschnalzt.
Preiserhöhungen gibt es unter anderem bei Jahreskarten,
Monatstickets, Wochentickets, 24-Stunden-Tickets und Zonen-Karten.
Eine Jahreskarte kostet dann im Graz eines ÖVP-Bürgermeisters und
eines FPÖ-Verkehrsstadtrats stolze 399 Euro - um 10 Prozent mehr als
im viermal so großen und sechsmal so bevölkerungsreichen Wien.

"Wie scheinheilig die Oppositionsparteien in Wien sind, sieht man
deutlich, wenn man in FPÖ- und ÖVP-regierte Städte blickt.
Öffi-Kunden sind dort nicht nur viel schlechter bedient als in Wien,
sie müssen auch wesentliche mehr zahlen. Ein Armutszeugnis", so Siegi
Lindenmayr abschließend

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