- 29.06.2014, 13:08:35
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Erste Studienergebnisse zum Direktzug sind auf Schiene
>>vorwärts Tirol fordert LR Felipe auf, den Direktzug Lienz - Innsbruck noch vor dem Stichtag 1. Juli bei der ÖBB zu bestellen

Utl.: >>vorwärts Tirol fordert LR Felipe auf, den Direktzug Lienz -
Innsbruck noch vor dem Stichtag 1. Juli bei der ÖBB zu
bestellen =
Tirol (OTS) - >>vorwärts Tirol unterstützt bekanntermaßen die große
Rodlauer-Studie zum "Direktzug Lienz - Innsbruck". Nun liegen die
ersten Ergebnisse und Handlungsvorschläge auf dem Tisch.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Mobilitätsmöglichkeiten haben einen großen Einfluss auf die
Bildungschancen, Arbeits- und Einkommensquellen und somit für die
Standortattraktivität. Daher spielt der öffentliche Verkehr eine sehr
bedeutende Rolle.
- Sehr gute Mobilität ist in Osttirol aufgrund zweier Fakten
besonders notwendig: erstens der starke Bevölkerungsrückgang, durch
eine große Abwanderung im Vergleich zu Nordtirol verursacht, wird
laut Prognosen anhalten und sich wegen mangelnder Bildungs- und
Erwerbsmöglichkeiten vermutlich noch verstärken. Zweitens die
zunehmende Alterung der Gesellschaft, die in Osttirol im Vergleich zu
Gesamttirol bereits heute überproportional hoch ist. Speziell ältere
Menschen brauchen eine funktionierende Daseinsvorsorge. Zudem kommt
ein erhöhter Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen.
- Eine gute infrastrukturelle Anbindung an den öffentlichen Verkehr,
seine Leistbarkeit und Benutzbarkeit im Sinne von Barrierefreiheit
hebt die Studie somit besonders hervor. Hinzu kommt die Wichtigkeit
der zeitlichen Anbindung.
- Zudem soll eine Machbarkeitsstudie für ein länderübergreifendes
Mobilitätskonzept für die Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino
erstellt werden. Das Ziel: Synergieeffekte für die Gesellschaft und
die Individuen sichern. Aus dem Südtiroler Landtag sind zum Thema
"Direktzug" bereits positive Zeichen und Beschlüsse zu vernehmen.
>>vorwärts Tirol unterstützt Initiativen wie die große
Rodlauer-Studie und hat parallel dazu die Osttiroler Bevölkerung zur
Mitarbeit aufgerufen. Online und in persönlichen Befragungen wurden
über 500 Meinungen in den letzten Wochen festgehalten. Die Umfrage
zeigte die Betroffenheit über die derzeitige Situation auf: "Wenn man
für eine saubere Umwelt sein will, dann soll man nicht von einem
umweltfreundlichen Zug auf einen luftverpestenden Omnibus umsteigen
und die Pustertalstraße damit blockieren", meinte etwa ein Bürger aus
Lienz. Eine Bürgerin aus Sillian machte ihrem Unmut Luft: "Die Damen
und Herren der Landesregierung sollten einmal zur Hauptreisezeit mit
dem Bus durchs Pustertal und über den Brenner fahren! Es gibt auch
Menschen mit Behinderung, und wer einmal mit Krücken in einen Bus
eingestiegen ist und noch eine Tasche oder Sonstiges mit hat, weiß
wie beschwerlich das ist".
Der Osttiroler >>vorwärts Tirol Abgeordnete Josef Schett und
>>vorwärts Tirol Parteiobmann Bgm. Hansjörg Peer fordern daher die
grüne Landesrätin Felipe auf, die Bedürfnisse der Bevölkerung endlich
zu berücksichtigen und am Stichtag der ÖBB (MO 30.6.) die Züge wieder
zu bestellen.
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