ÖAMTC: Schwer verletzt nach Hundeattacke - Ambulanzjet holt Wienerin heim

"Fliegende Intensivstation" bringt außerdem herzkranken Niederösterreicher nach Hause

Wien (OTS) - Dass der lang ersehnte Urlaub manchmal ganz anders als geplant verlaufen kann, musste Judith I. aus Wien am eigenen Leib erfahren. In Griechenland machte sie gerade einen Morgenspaziergang mit ihrem Ehemann, als sie von fünf wild gewordenen Hunden angefallen wurde. Der Hundebesitzer versuchte noch, die Hunde wegzuziehen, wurde dabei jedoch selbst gebissen. "Die 49-Jährige musste mit schweren Bissverletzungen am Bein und einer komplizierten Schienbeinfraktur ins Krankenhaus", berichtet Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Während der Erstversorgung in Kalamata verständigte der Ehemann den ÖAMTC. "Geeignete Diagnostik und Behandlung sind dringend notwendig. Die weitere Versorgung der Patientin wird in Österreich stattfinden", so Tagunoff. Der Ambulanzjet des Clubs startet heute in Richtung Griechenland und holt die Verletzte in die Heimat zurück.

Auf dem Rückflug von Griechenland nach Wien wird der Ambulanzjet noch in Bosnien und Herzegowina zwischenlanden und einen weiteren Patienten aufnehmen. Denn Izet S. erlitt während eines Verwandtenbesuchs in Sarajevo einen Herzinfarkt. "Trotz Beschwerden suchte der 63-Jährige erst fünf Tage nach dem eigentlichen Infarkt medizinische Hilfe. Im örtlichen Krankenhaus bestand bereits Lebensgefahr", schildert der Leiter der Schutzbrief-Nothilfe. Der aus St. Pölten stammende Patient wird heute damit zeitgleich zurück in die Heimat geholt. Für den Weitertransport des Patienten in ein Krankenhaus in Niederösterreich hat der ÖAMTC bereits gesorgt.

Die Kosten für die beiden Rückholungen belaufen sich auf rund 21.000 Euro. Für diese Summe kommt zur Gänze der ÖAMTC auf, weil beide Patienten Inhaber eines ÖAMTC-Schutzbriefes sind. Der ÖAMTC-Schutzbrief garantiert Soforthilfe in Österreich und in allen Reiseländern Europas, auf allen Mittelmeerinseln und in allen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Der Schutzbrief gilt sowohl für den Schutzbriefinhaber als auch für dessen Partner sowie für dessen Kinder bis 19 Jahre. Weitere Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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