SP-Wagner: Herr Haslinger, Ihre Aussagen sind in keiner Weise nachvollziehbar

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Gesundheitssprecher und Gemeinderat Kurt Wagner reagierte heute mit Verwunderung auf eine Aussendung der FPÖ zur Sucht- und Drogenstrategie 2013: "Allein der neue Begriff "Sucht- und Drogenstrategie" weist schon auf neue Schwerpunkte hin, nämlich den Bereich Alkohol." Und stellt weiter klar: "Beim Projekt 'Alkohol 2020' handelt es sich um ein Vorzeigeprojekt. Die Stadt Wien, genauer gesagt die Sucht- und Drogenkoordination Wien (SDW), entwickelt hier gemeinsam mit der WGKK und der PVA ein komplett neues Behandlungsangebot für alkoholkranke Menschen. Ein integriertes Modell der Beratung, Behandlung und Betreuung für Alkoholgefährdete und -abhängige das bis zum Jahr 2020 stufenweise umgesetzt wird - zum Wohle der Betroffenen und Angehörigen."

"Die Tätigkeit der Sucht- und Drogenkoordination Wien ist gekennzeichnet durch konsequente Umsetzung der gesteckten Ziele. Diesbezügliche regelmäße und ausführliche Berichte finden im Wiener Beirat für Sucht- und Drogenfragen statt und auf der Website der SDW sind die jeweils aktuellen Informationen zu finden. Auf der Website der SDW sind außerdem eine Vielzahl von Einrichtungen für Betroffene und Angehörige angeführt. Durch Direktverlinkung zu den Einrichtungen ist sichergestellt, dass die adäquate Anlaufstelle kontaktiert werden kann. Die Aktualisierung der Telefonnummer der "Ambulanz für Alkoholismusgefährdete" im AKH wurde vorgenommen", so Wagner weiter.

"Der Wiener Weg in der Sucht- und Drogenpolitik ist und bleibt ein wichtiger Teil der Gesundheits- und Sozialpolitik der Stadt Wien, der über die Jahre gewachsen ist und sich mit den zahlreichen Hilfsangeboten laufend weiterentwickelt hat - vorausschauend und bedarfsorientiert. Die das Drogenkonzept von 1999 ergänzende und im Herbst 2013 präsentierte Wiener Sucht- und Drogenstrategie mit dem neuen Schwerpunktthema Alkohol ist dabei ein weiterer logischer Entwicklungsschritt. Eine erfolgreiche Arbeit, die sich über Jahre hinweg bewährt hat, aufgrund einer nicht mehr ganz aktuellen Telefonnummer in Frage zu stellen, entbehrt wirklich jeglicher Grundlage", bringt es Wagner auf den Punkt.

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