JVP Wien: Wir waren Lobbyisten bei der Casino-Lizenzvergabe

Andere haben im Geheimen für kommerzielle Interessen interveniert. Unser Geständnis: Wir haben uns ganz ungeniert für den Jugendschutz eingesetzt.

Wien (OTS) - Die Entscheidung in der hochbrisanten Casino-Lizenzvergabe ist getroffen. Welche Interessen letztendlich ausschlaggebend waren, wird wahrscheinlich ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. "Es haben ja zahlreiche Personen Begehrlichkeiten angemeldet. Leider waren wir die Einzigen, die für Bürgerinteressen und den Jugendschutz gekämpft haben und nicht für kommerzielle Interessen", ziehen Dominik Stracke, Obmann der Jungen ÖVP Wien und Nico Marchetti, Obmann der Jungen ÖVP Favoriten, Bilanz.

Besonders umstritten war die Lizenz Wien Süd-West. "Einen Zockertempel in das Familien-Naherholungsgebiet und Naturschutzgebiet Böhmischer Prater zu bauen, wäre im Sinne des Jugend- und Naturschutzes ein blanker Hohn gewesen. Ohne finanzielle Mittel und mit einer großen Portion Idealismus ausgestattet, haben wir eine Initiative dagegen gestartet. Mit Erfolg!", so Marchetti, Gründer der Initiative "NEIN zum Zockercasino im Böhmischen Prater". Und weiter "Auch ein Casinostandort direkt neben der AHS Diefenbachgasse wäre unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes unverantwortlich gewesen", so Marchetti.

"Wir werden dem Bürgermeister genau auf die Finger schauen, ob er die Versprechen in punkto Abschaffung des kleinen Glücksspiels und Stärkung des Jugendschutzes wahr macht. Das wird notwendig sein, denn bis jetzt war er bei diesem Thema ein Getriebener. Schauen wir, dass ihn die Richtigen vor sich hertreiben", so Stracke abschließend.

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