ARBÖ: Radspektakel lockt am Wochenende

Von 4. bis 6. Juli steht die Kärntner Nockberge-Region ganz im Zeichen des ARBÖ-Radmarathons Bad Kleinkirchheim.

Wien (OTS) - Erst zum sechsten Mal ausgetragen, hat der ARBÖ-Radmarathon Bad Kleinkirchheim in der Radsportszene bereits Kultstatus. Es ist die traumhaft schöne und sportlich extrem anspruchsvolle Naturbühne der Nockberge, die das Jedermann-Radspektakel so unverwechselbar macht. Ex-Radprofi Paco Wrolich, Marathon-Stammgast, schwärmt: "Dieser Marathon ist einzigartig. Es gibt keinen schöneren." Eine Meinung, mit der er ganz offensichtlich nicht alleine fährt, denn heuer zeichnet sich ein neuer Teilnehmer-Rekord ab. OK-Chef Norbert Unterköfler strahlt: "Die Schallmauer von 1000 Startern wird sicher fallen. Mit so einem Ansturm haben wir nicht gerechnet."

Beim eigentlichen Marathon, der legendären "Krone-Nockalm-Runde", sind auf 106 Kilometern 2150 Höhenmeter zu bewältigenAlternativ zum Marathon gibt es die Möglichkeit es auf der "Helvetia-Zwei-Seen-Runde" über 65 Kilometer etwas gemütlicher anzugehen. Die Strecke führt von Bad Kleinkirchheim über Gnesau, Himmelberg, Klösterle und Afritz zurück nach Bad Kleinkirchheim.

Startberechtigt sind alle Sportler ab Jahrgang 1997. Gestartet wird in diversen Damen- und Herren-Kategorien mit Rennrad oder Mountainbike.

Erstmals gibt es heuer rund um den Radmarathon ein spektakuläres Rahmenprogramm. Vor allem am Vortag, am Samstag, wartet jede Menge Action auf die Sportfans. Dabei im Mittelpunkt: Die Krone-Kids-Challenge. Bei diesem Nachwuchs-Radrennen können Burschen und Mädels der Jahrgänge 2004 bis 2010 auf einem lustigen und völlig abgesperrten 250-Meter-Rundkurs am Parkplatz der Kaiserburg-Talstation so richtig Gas geben (Achtung: kein Nenngeld, keine Rennräder, Helmpflicht!). Für jedes Kind gibt es eine Medaille. Für die, die es auf das Stockerl schaffen, warten überdies tolle Sachpreise!

Nach dem Kinder-Rennen tritt die Prominenz für einen guten Zweck in die Pedale. Bei der ARBÖ-Promi-Challenge für Licht ins Dunkel werden sich bekannte Gesichter aus Sport, Medien, Wirtschaft, Unterhaltung und Politik auf dem Rundkurs bei der Talstation der Kaiserburgbahn heiße Drahtesel-Duelle liefern. Dabei im Blickpunkt des Interesses:
Das Duell der Olympiasieger zwischen Franz Klammer und Matthias Mayer. Für Mayer keine leichte Aufgabe, denn "einerseits habe ich vor Franz großen Respekt, andererseits will ich aber unbedingt gewinnen." Bei der Promi-Challenge weiters am Start: Paco Wrolich, Paralympic-Champion Markus Salcher, Ex-Radprofi Gerrit Glomser, NHL-Star Michi Raffl, VSV-Kapitän Gerhard Unterluggauer, Juniorenweltmeister Phlipp Orter, Ruder-Weltmeisterin Michaela Taupe-Traer, Schi-Weltcup-Läuferin Carmen Thalmann, Biathlon-Ass Daniel Mesotitsch, Bürgermeister Matthias Krenn, Tourismus-Boss Stefan Heinisch, Kärnten-Heute-Moderator Hannes Orasche, ORF-Licht-ins Dunkel-Lady Caroline Weberhofer, ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig, ASFINAG-Manager Rainer Kienreich uvam.

Thomas Jank, Geschäftsführer von ARBÖ Kärnten, dazu: "Den ARBÖ und den Marathon verbindet einiges. Beide sind auf der Überholspur. Beiden liegt der Radsport am Herzen. Und beide setzen auf eine Kombination aus Leidenschaft und Professionalität."

Der Radmarathon hat sich über die Jahre für die gesamte Region zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Zirka zwei Drittel aller Teilnehmer kommen nicht aus Kärnten. Die logische Folge:
Tausende zusätzliche Übernachtungen. 2013 produzierte das Spektakel 3000 Übernachtungen. Heuer rechnet man in Bad Kleinkirchheim aufgrund des späteren Termins gar mit rund 4000 Nächtigungen. Laut Stefan Heinisch, Geschäftsführer der Bad Kleinkirchheimer Tourismus-Marketing-GmbH, liegt die Wertschöpfung für die Region bei rund 450.000 Euro pro Veranstaltung. Das Gesamtbudget für den Marathon beträgt heuer rund 150.000 Euro. Am Wochenende sind insgesamt an die 250 freiwilligen Helfer im Einsatz, um die über 1000 Teilnehmer aus 20 Nationen und die Zuschauer bestmöglich zu betreuen. Stefan Heinisch: "Diese Veranstaltung ist für die Region ein echter Glücksfall. Uns ist aber bewusst, dass das enorme Potenzial, das in diesem Event schlummert, noch lange nicht ausgereizt ist."

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