Volksbank NÖ Süd - Geschäftsvolumen 2013 um 8,9% gesteigert

Nachhaltigkeitsmanagement trägt Früchte, WERTsparbuch konnte sich in Bevölkerung etablieren, 2014 deutlich über den Erwartungen

Wiener Neustadt (OTS) - Die Volksbank Niederösterreich Süd blickt auf ein gutes Jahr 2013 zurück, in Relation zum Markt und dem schwierigen Umfeld kann man die Entwicklung der Regionalbank aber als weit überdurchschnittlich betrachten.

Ein Betriebsergebnis von Euro 2,6 Mio. und ein EGT mit 0,9 Mio. zeigen eindrucksvoll die Stabilität des Institutes. Eine weitere Abwertung der Beteiligung am Spitzeninstitut konnte problemlos verkraftet werden. Die Eigenmittelausstattung liegt bei 12,6%. Nach den ersten fünf Monaten diesen Jahres zeigt sich das zu erwartende Betriebsergebnis um 70% über dem Vorjahr. Das Thema Nachhaltigkeit wird durch die Bank ganzheitlich gelebt und führt zu Wachstum weit über Marktniveau. Das Prime-Produkt WERTsparbuch erhält durch die Kooperation mit der Bildungswerkstatt einen weiteren MehrWERT für seine Kunden!

Exzellentes Marktergebnis der VB NÖ Süd im Jahr 2013

Ausdruck eines guten Kundenjahres der Volksbank Niederösterreich Süd ist das deutlich über Markt liegende Geschäftsvolumenswachstum von 8,9% und das Betriebsergebnis mit Euro 2,6 Mio. Vergleicht man das Bilanzsummenwachstum der Volksbank NÖ Süd mit 3,6% (Bilanzsumme per 31.12.2013 Euro 419 Mio.) mit dem Gesamtbanksektor von -5,4%, sieht man eindrucksvoll die Bedeutung der in den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen tätigen Bank. Die Ausleihungen stiegen bereits das siebente Jahr in Folge um mehr als 10% und wuchsen vergangenes Jahr um 12,3%. Dieses Ergebnis untermauert die Führungsposition der Volksbank Niederösterreich Süd innerhalb des österreichischen Volksbanksektors und ist ein mehr als respektables Ergebnis in Relation zum österreichischen Bankenmarkt", erklärt Mag. Anton Pauschenwein, Vorstandsdirektor der Volksbank Niederösterreich Süd. Die Einlagen konnten trotz negativer Medienberichte der ÖVAG um +1,1 % gesteigert werden. Die Steigerungsraten bei Wohnkrediten verzeichneten beachtliche 16,7 %. In Summe kann im operativen Bereich von einem mehr als zufriedenstellenden Jahr gesprochen werden. Die weitere Abwertung der Beteiligung am Spitzeninstitut konnte durch die VB Niederösterreich Süd problemlos verkraftet werden und führte zu einer nach wie vor guten Eigenmittelausstattung von derzeit 12,6 %. Das nachhaltige und konservative Geschäftsmodell der VB Niederösterreich Süd hat sich auch in Krisenzeiten und Niedrigzinsphasen bewährt.

WERTsparbuch - dreifacher MehrWERT

Am 7. März 2013 wurde das WERTsparbuch der in Wiener Neustadt ansässigen ersten Regionalbank mit Nachhaltigkeitsmanagement im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Ohne Zielvorgabe an deren MitarbeiterInnen wurden diese ersucht, ihren Kunden das Konzept einer nachhaltigen Regionalbank näher zu bringen und über den MehrWERT eines ethischen Sparproduktes zu informieren. Die Volksbank bietet das WERTsparbuch als Möglichkeit an, für Kunden abseits von nachhaltigen Investmentfonds oder Unternehmensanleihen auch mittels staatlich gesicherter Einlagen ethische Werte zu unterstützen. Neben der Verpflichtung der Bank die eingesammelten Gelder nur in eines von neun definierten Finanzierungsfelder bzw. in keine Rüstungsindustrie, Atomenergie, fossile Energie, Glücksspiel oder Prostitution zu investieren, widmet die Bank auch noch jeweils einen EURO pro Sparbuch für den Verein Bildungswerkstatt.
Der Verein Bildungswerkstatt ist eine in Ebenfurth ansässige soziale und pädagogische Einrichtung, bei welcher die ältere Generation Kinder bei der Erreichung ihrer schulischen Ziele unterstützt. Die Schüler werden zur Eigenverantwortung erzogen und mittels der täglichen "Mittagkonferenz" bei deren Bemühungen gefördert. Abgerundet wird das Angebot des Vereins durch Sport und Exkursionen für die Schüler. Dr. Hans Kleiner - Leiter der Bildungswerkstatt -betont: "Nur durch eine hohe Eigenverantwortung von Schülern kann ein nachhaltiger Lernerfolg abgesichert werden!"

Ein Jahr Nachhaltigkeitsmanagement - eine Bilanz

Als erste Regionalbank Österreichs hat sich die Bank dem Thema Nachhaltigkeit systematisch und gesamthaft genähert. Ziel war es nicht Marketingunterstützung durch ein Thema zu erhalten, um klassische Bankprodukte leichter verkaufen zu können. Ziel war und ist es für das Institut einen Beitrag zu leisten, für Menschen und Umwelt; Privatkunden ebenso wie Unternehmenskunden in der Region des südlichen Niederösterreich. Kunden wie auch interessierten Nichtkunden dienen als Multiplikator für die Idee einer besseren und nachhaltig gesunden Region. Bereits zum zweiten Mal liegt ein Geschäftsbericht mit integriertem Corporate Responsibility Report vor, in welchem die Bank detailliert die nachhaltigen Ziele und deren Erreichung oder Nichterreichung dokumentiert. Als Highlights des vergangenen Jahres sind ein umfassendes Energieaudit der Bankfilialen, Unternehmerveranstaltungen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer zum Thema Photovoltaik, die Teilnahme von 31 Mitarbeitern beim Rote Nasen-Lauf sowie der breiten Unterstützung der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton", der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not zu nennen. Durch den Verkauf von WERTsparbüchern konnte ein Teil der WERTkredite von insgesamt Euro19,3 Mio. refinanziert werden. Das Photovoltaikprojekt der e5 Stadtgemeinde Ternitz wurde mittels zehnjähriger WERTsparbücher refinanziert. Für die Volksbank Niederösterreich Süd hatte und hat das umfassende Nachhaltigkeitsmanagement positive Auswirkungen. Diese lassen sich zwar nicht quantifizieren, betrachtet man allerdings das deutlich über dem österreichischen Durchschnitt liegende Wachstum des Institutes, kann von hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Kunden der Volksbank Niederösterreich Süd gesprochen werden.

Der Volksbanken-Verbund im Ganzen

Klar ist für sämtliche dezentrale Banksektoren, dass sich Strukturen an ändernde Rahmenbedingungen anpassen müssen. Neue gesetzliche Regelungen wie die zukünftige Bankenaufsicht in Frankfurt, erhöhte Eigenmittelvorschriften, die Dotation der Einlagensicherung in einen Fonds, umfangreiche Prüferfordernisse zum Thema Geldwäscherei und Compliance und IFRS Bilanzen führen zu höheren Kosten. Kosten die nicht zur Gänze an Kunden weiter gegeben werden können führen zu geringeren Rücklagen und einer geringerer Risikotragfähigkeit. Zusätzliche Anforderungen bedingen aber auch höhere Komplexität in der Organisation, welche wiederum kleinere Banken vor schwierig zu bewältigende Herausforderungen stellt. Dieser Strukturwandel ist in der gesamten Bankenlandschaft Österreich zu spüren. Ein Konzept von übergroßen Regionalbanken, wie in manchen Medien als Lösung kolportiert, ist aber für die Volksbank Niederösterreich Süd aus derzeitiger Sicht kein Thema. Die Bank verschließt sich nicht vor Veränderungen bzw. neuen strategischen Ausrichtungen, was die vielen Innovationen des Institutes eindrucksvoll belegen. Sollte sich in den zuständigen Organen der Bank die Meinung herausbilden, dass eine Schaffung einer größeren Einheit sinnvoll ist, steht für das Institut der Kunde und die Region jedoch bei sämtlichen Szenarien im Vordergrund!

Das erste Halbjahr 2014

Als besonders erfreulich lassen sich die ersten sechs Monate der Volksbank Niederösterreich Süd des heurigen Jahres zusammenfassen. Das Volums- und Stückwachstum hält ungebrochen an. Rechnet man das Mai-Ergebnis auf das Gesamtjahr hoch, ist dieses bei Euro4,5 Mio. zu erwarten und würde damit um rund 50% über dem vergangenen Jahr liegen. Trotz immer höherem regulatorischen Aufwand und zusätzlicher Kosten durch EZB und EBA verliert die Bank den Kunden nicht aus dem Fokus. Mag. Martin Heilinger, Vorstand der Volksbank Niederösterreich Süd, führt diese positive Entwicklung darauf zurück, dass "viele Mitbewerber mit den teilweise unnötigen zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Themen hadern und sich nicht auf Ihr Kerngeschäft den Vertrieb konzentrieren. Dinge auf welche man keinen Einfluss hat, sind möglichst effizient zu erledigen und sollen einem nicht den Blick auf seine ureigene Aufgabe verstellen!" Zum Thema Nachhaltigkeit setzt die Bank ihren eingeschlagenen Weg fort und konnte auf den Dachflächen der Geschäftsstellen Wiener Neustadt, Felixdorf und Gloggnitz Photovoltaikanlagen in Betrieb nehmen. Sämtliche WERTsparkunden erhielten einen Transparenzbericht, welcher die Mittelverwendung dieser nachhaltigen und ethischen Einlagen im Detail dokumentiert.

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Christian Petz
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