- 26.06.2014, 21:54:11
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Heinisch-Hosek: "Lilian Hofmeister als erste Österreicherin in das CEDAW-Komitee gewählt"
Frauenministerin gratuliert österreichischer Kandidatin zur Wahl in den UNO-Ausschuss
Utl.: Frauenministerin gratuliert österreichischer Kandidatin zur
Wahl in den UNO-Ausschuss =
Wien (OTS) - Heute wurde Dr.in Lilian Hofmeister als erste
Österreicherin in das CEDAW-Komitee gewählt. "Ich gratuliere Lilian
Hofmeister sehr herzlich und wünsche ihr für ihre Aufgabe alles
Gute", so die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der
Wahl.
Dr.in Lilian Hofmeister, die derzeit am Verfassungsgerichtshof tätig
ist, hat mehr als 30 Jahre Erfahrung als Richterin. "Ich freue mich
sehr über diese Wahl, denn Lilian Hofmeister zeichnet sich durch ihr
besonderes Engagement für Frauenfragen aus. Seit jeher setzt sie sich
gegen Gewalt an Frauen und für die Weiterentwicklung der Rechte von
Frauen ein." Mit ihr habe Österreich erstmals eine Vertreterin in
diesem so wichtigen UNO-Ausschuss.
Österreich hat als eines der ersten Länder der Welt die Konvention
der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung
der Frauen (Convention on the Elimination of All Forms of
Discrimination against Women, CEDAW) ratifiziert. Diese Konvention
stellt nach wie vor die wichtigste internationale rechtliche
Grundlage zur Durchsetzung der Rechte von Frauen dar, da sich die
Vertragsstaaten verbindlich zur Umsetzung verpflichten.
Seit der Ratifizierung 1982 hat Österreich eine Reihe von neuen
Gesetzen zur Förderung der Gleichstellung und zum Abbau von
Benachteiligungen von Frauen erlassen und Maßnahmen ergriffen, um
seine Verpflichtung zu erfüllen.
18 Kandidatinnen aus allen Regionalgruppen der Vereinten Nationen
standen für 12 frei werdende Plätze im Ausschuss zur Wahl. Die
Mitgliedschaft der gewählten Expertinnen beginnt am 1. Jänner 2015.
Lilian Hofmeister erhielt mit 147 Stimmen die dritthöchste
Stimmenanzahl aller Kandidatinnen.
"Mit ihrer Arbeit und ihrem herausragendem Engagement trägt Lilian
Hofmeister wesentlich zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bei.
Ich wünsche ihr für ihre zukünftige Arbeit alles Gute und viel
Kraft", so die Frauenministerin abschließend.
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