FPÖ-Delegation beim 3. Internationalen Parlamentarischen Forum in Moskau

Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus sprach im World Trade Center Moskau vor Abgeordneten aus über 40 Ländern

Wien (OTS/Fpd) - Auf Einladung des Vorsitzenden der russischen Staatsduma Sergej Naryschkin reiste eine FPÖ-Delegation, Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus und die Nationalratsabgeordneten Dr. Johannes Hübner und Dr. Andreas Karlsböck, zum 3. Internationalen Parlamentarischen Forum nach Moskau. In seiner Rede vor den Abgeordneten aus 40 Ländern strich Gudenus die guten Beziehungen zwischen der EU und Russland heraus: "Wir haben eine gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Kultur und gemeinsame Interessen." Die Partnerschaft, die seit dem Fall des Kommunismus noch wesentlich enger geworden ist, sei eine logische. Gudenus: "Russland war immer ein Teil Europas und wird es auch immer sein." Weiters betonte der Freiheitliche wie wichtig die Rolle Österreichs als neutraler Vermittler sei, die unbedingt gepflegt werden müsse. Österreich dürfe sich nicht zur Marionette Brüssels oder den USA machen lassen, so Gudenus.

Gudenus räumte zwar ein, dass immer wieder versucht werde, diese freundschaftlichen Beziehungen zu torpedieren, will sich dadurch aber nicht beirren lassen: "Der Einfluss der Nato auf einige EU-Staaten ist enorm, aber zwei schreckliche Kriege haben uns gelehrt, dass wir, die EU und Russland, nur in einer engen, stabilen Verbindung stark sein können. Wenn wir das Einende vor das Trennende stellen, dann ist das zum Wohle unserer Völker. Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen."

Auch auf den Ukraine-Konflikt kam Gudenus zu sprechen. Dieser sei von außen kaum noch beherrschbar. "Undifferenziert den Russen die Schuld an der Auseinandersetzung zuzuschieben, wie das manche Medien und sogar einige hochrangige EU-Politiker machen, ist ganz sicher falsch. Alle Beteiligten - die Ukraine selbst, Russland und die EU - sind aufgerufen, das Blutvergießen zu beenden und zu einer friedlichen Lösung zu gelangen."

Abschließend betonte Gudenus auch noch die besondere Rolle der Freiheitlichen Partei Österreichs in den Bemühungen um eine weitere Stärkung der Partnerschaft zwischen der EU und Russland: "Wir lassen uns in unserer Politik einerseits von der Liebe zur Heimat leiten, andererseits von dem Streben nach einem gemeinsamen, großen, europäischen Geist! Zudem sind wir uns der Rolle Österreichs als neutraler Vermittler bewusst." (Schluss)

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