- 25.06.2014, 10:47:41
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Ferien: Erst in die Apotheke, dann in den Urlaub
Apotheker beraten bei Zusammenstellung der Reiseapotheke
Utl.: Apotheker beraten bei Zusammenstellung der Reiseapotheke =
Wien (OTS) - Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Für viele warten in
den Ferien jedoch nicht nur Spaß und Erholung. Jeder und jede zweite
Fernreisende erkrankt während oder nach dem Urlaub. Doch auch beim
Wanderurlaub in Österreich ist eine richtige Reiseapotheke
unverzichtbar. Die Apothekerinnen und Apotheker stellen individuelle
Reiseapotheken zusammen und beraten bei der richtigen Reisevorsorge,
damit die Reiselustigen auch erholt und gesund vom Sommerurlaub
zurückkehren.
Was gehört in eine gut sortierte Reiseapotheke?
Alle Medikamente, die der Kunde auch zu Hause einnimmt oder häufig
braucht, dürfen im Urlaub nicht fehlen. Deshalb raten die Experten,
die persönlichen Arzneimittel in ausreichender Menge für die Dauer
des Urlaubs mitzunehmen. Wenn man aus vergangenen Urlauben bereits
weiß, dass ein spezielles Präparat besonders geholfen hat oder es
immer wieder gebraucht wurde, sollte es vorsorglich auch für diese
nächste Reise besorgt werden. Drittens gehören in eine Reiseapotheke
jene Medikamente, die speziell auf den Urlaubsort abgestimmt sind.
Auch das Mitführen von medizinischen Dokumenten, wie Impfpasses,
Diabetikerpass oder Allergiepass ist ratsam. Bei Flugreisen gehören
die Medikamente, die ständig gebraucht werden, ins Handgepäck. Viele
Medikamente müssen kühl gelagert werden. Es soll daher vermieden
werden, dass die Reiseapotheke starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt
wird.
Eine Standard-Reiseapotheke beinhaltet Arzneimittel gegen
Reiseübelkeit & Verdauungsprobleme, Schmerzen, Husten, Fieber,
Allergie & Juckreiz, Mund- und Rachenentzündungen. Weiters Pflaster,
Blasenpflaster, Verbandszeug, elastische Binde und Kühlkompressen,
Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eventuell sterile Spritzen
und Nadeln, Fieberthermometer, Insekten- und Quallenschutz,
Sonnenschutz und After-Sun-Produkte, Wund- und Heilsalbe bei
Verletzungen. Zusätzlich benötigt jeder Reisende Medikamente, die
speziell auf den Urlaubsort abgestimmt sind (z.B. Malaria-Vorsorge).
Impfungen zum Schutz der Gesundheit
Wer auf Reisen geht, braucht neben den in Österreich empfohlenen
Standard-Impfungen oft noch einen zusätzlichen Schutz. In der
Apotheke kann anhand der Reiseroute ein Impfplan zusammengestellt
werden. Wichtig ist, dass sich die Kunden rechtzeitig informieren,
damit bei Antritt der Reise ein ausreichender Impfschutz vorhanden
ist. Die Kunden erhalten neben einer kostenlosen Reisecheckliste auch
einen Vorsorgeplan mit den genauen Impfstoffen und Impfintervallen
und empfohlenen Medikamenten für die Reiseapotheke.
Was ist bei Reisen mit Kindern zu beachten?
Wer mit Kindern reist, sollte auch seine Reiseapotheke auf die
Kleinen abstimmen. In jedem Fall sollen ein fiebersenkendes Mittel
für Kinder, ein Schmerzmittel für Kinder und spezielle
Sonnenpflegeprodukte mitgeführt werden. Besonders wichtig für
Kleinkinder ist ein guter Sonnenschutz. Babys sollten gar nicht der
direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein, sondern sich
ausschließlich im Schatten aufhalten und auch dort eine Kopfbedeckung
tragen. Der beste Sonnenschutz ist Kleidung. Falls die Kinder das
nicht wollen, wird ein sehr hohen Sonnenschutzfaktor (mindestens 30,
besser 50) angeraten. Manche Kinder reagieren auf das Essen im
Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen. Kleinkinder können in
solchen Fällen schnell "austrocken", weshalb die Apothekerinnen und
Apotheker spezielle Kinder-Elektrolytpräparate empfehlen. Aus
Erfahrung wissen wir, dass man beim Urlaub mit Kindern nie genug
Pflaster (wasserfest!) mitnehmen kann. Bei kleinen Riss-Quetschwunden
bewähren sich moderne Stripes, mit denen die Wunde ohne nähen
geschlossen werden können.
Apotheken auf einen Blick
In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige
Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder
Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf
höchstem Niveau. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete
Apothekerinnen und Apotheker in 1.340 Apotheken die Bevölkerung in
Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen
Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350
Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und
Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen
Krankenanstalten.
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