• 25.06.2014, 10:38:03
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"Eco" am 26. Juni: Pensionskonto: Die "Problemfälle" kommen erst

Außerdem: Milliardengeschäft Fußball und die Not der Regionalflughäfen

Utl.: Außerdem: Milliardengeschäft Fußball und die Not der
Regionalflughäfen =

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem
26. Juni 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Pensionskonto - Die "Problemfälle" kommen erst

Die ersten Österreicherinnen und Österreicher bekommen noch bis Juli
Post von der Pensionsversicherungsanstalt: Schwarz auf weiß wird
dabei die Erstgutschrift fürs künftige Pensionskonto ersichtlich.
Dieses birgt für viele Überraschungen und nicht immer die besten.
Dabei werden zurzeit noch jene Pensionskonto-Unterlagen verschickt,
bei denen das meiste klar ist: Die Erwerbsbiografie ist vollständig,
sämtliche Rückmeldungen sind erfolgt. Freilich gibt es viele, bei
denen das Erwerbsleben nicht durchgängig verlaufen ist:
Saisonarbeiter in der Gastronomie oder am Bau, Personen mit Brüchen
in der Biografie und auch solche, für die der Arbeitgeber die
Pensionsbeiträge nicht ganz korrekt abgerechnet hat - und das oft
Jahrzehnte zurückliegend. Diese "Problemfälle" werden ab dem
Spätsommer informiert. Für die Betroffenen ist es dann besonders
wichtig, ihre Unterlagen genau zu prüfen. Denn es gibt
"Verjährungsfristen", die man im Blick haben sollte. Fest im Blick
hat übrigens auch die Versicherungswirtschaft die auftauchenden
Pensionslücken: Seit Wochen bereits werden unterschiedlichste
Vorsorgeprodukte zur Aufbesserung der künftigen Pension massiv
beworben. Doch auch hier empfiehlt "Eco": Nachrechnen und Nachfragen
hilft! Ein Bericht von Bettina Fink, Petra Pankl und Günther Kogler.

Fußball: Wenn Millionen jubeln, rollen die Milliarden

Die laufende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (ORF eins
überträgt alle 64 Spiele live und in HD) ist Sportereignis und
Milliardengeschäft zugleich. Vor allem für die sechs offiziellen
Partner des weltbekanntesten Sportereignisses ist es ein teures, aber
auch lukratives Schaulaufen: 50 Millionen Euro pro Marke lassen sich
Hyundai, Visa, Coca-Cola, die Fluglinie Emirates, Sony und Adidas
ihren Auftritt in Brasilien kosten, und vor allem die Ausstatter für
Trikots und Fußballschuhe erwarten unmittelbaren Prestigegewinn, wenn
ihre "laufenden Litfaßsäulen" bei der WM weiterkommen. "Eco" nimmt
die Fußball-WM zum Anlass, eine Spielanalyse aus wirtschaftlicher
Sicht zu betreiben. Wie viel ist ein weltweit übertragenes
Fußballmatch wert? Die Summen verblüffen - Sport hat einen Werbewert
wie keine andere Disziplin. Sogar jenseits der WM und auch in
Österreich wird Geld gescheffelt: Während in Brasilien bereits in den
bevorstehenden Achtelfinal-Begegnungen die Karten für künftige
Sponsorverträge neu gemischt werden, stellt sich für heimische
Mannschaften wie zum Beispiel die Wiener Austria Wien oder den SK
Rapid die Frage einer neuen Ausrichtung. Ein Bericht von Werner
Jambor.

Weniger Passagiere, weniger Flüge: Die Not der Regionalflughäfen

Trotz Urlaubszeit: Auf den österreichischen "Provinz"-Flughäfen wird
weniger gestartet und damit auch weniger verdient. Vor allem die
Regionalflughäfen in Linz, Graz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck
kämpfen seit Jahren mit sinkenden Passagierzahlen. Nach dem rasanten
Boom in den 2000er Jahren folgte der Absturz während der
Finanzmarktkrise: Große Linien und Billigflieger gleichermaßen haben
Destinationen aus den Bundesländern gestrichen, und auch die
Reisebüros mieten immer seltener ganze Chartermaschinen. Besonders
hart hat es den Flughafen Klagenfurt getroffen: Vor Jahren war er
noch eine Lieblingsdestination für Billig-Airlines, jetzt muss der
Flughafen in der Kärntner Landeshauptstadt um die Finanzierung einer
neuen Startbahn bangen, die er aus den mageren Betriebsergebnissen
der vergangenen Jahre nicht selbst finanzieren kann. Ein Trend, der
übrigens europaweit zu beobachten ist; nicht zuletzt auch deshalb,
weil nach den Vorgaben der Europäischen Union die Subventionierung
der Startbahnen "in der Provinz" untersagt wird. Ein Bericht von Hans
Wu.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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