- 24.06.2014, 11:44:37
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Land Niederösterreich fördert Theaterprojekte
LH Pröll: Im Bereich des Theaters hervorragend positioniert und etabliert"
Utl.: LH Pröll: Im Bereich des Theaters hervorragend positioniert
und etabliert" =
St. Pölten (OTS/NLK) - In ihrer heutigen Sitzung hat die
Niederösterreichische Landesregierung auf Initiative von
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Kulturförderungen im Bereich des
Theaters in der Höhe von insgesamt 1,044.700 Millionen Euro
beschlossen. Unterstützt werden die Außensanierung des Stadttheaters
Baden und die Dachsanierung der Sommerarena mit einem
Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 500.000 Euro, die Vorstellungen
im Stadttheater Berndorf mit einer Förderung in der Höhe von
insgesamt 245.700 Euro für die Jahre 2014 bis 2016, der Kultursommer
Laxenburg mit insgesamt 189.000 Euro für die Jahre 2014 bis 2016 und
das Kulturangebot in Tulln mit 110.000 Euro.
"Die Kultur ist für Niederösterreich ein Markenzeichen geworden. Wir
haben uns im Bereich des Theaters hervorragend positioniert und
etabliert", so Landeshauptmann Pröll.
Das Stadttheater Baden wurde 1909/10 von dem berühmten
Theaterarchitektenduo Helmer und Fellner errichtet. Sowohl dieses als
auch die 1906 erbaute Sommerarena im Kurpark der Stadt sind zwei
prägende Bauten, die durch denkmalpflegerische Maßnahmen erhalten
werden sollen und so weiterhin als Niederösterreichs wichtigste
Stätte der Operettenkunst genutzt werden können. Aufgrund großer
Feuchtigkeitsschäden müssen umfangreiche Trockenlegungsmaßnahmen
gesetzt werden. Weiters müssen die Dächer erneuert und alle Fassaden
saniert werden. Bei der Sommerarena müssen das Dach über der
Probebühne erneuert und Sanierungsmaßnahmen bei dem Glasdach über dem
Zuschauerraum gesetzt werden.
Das Stadttheater Berndorf hat sich in den letzten Jahren als Bühne
etabliert. Sowohl Felix Dvorak als auch Michael Niavarani haben es
geschafft, ein großes Stammpublikum aufzubauen. Die neue
künstlerische Leiterin Kristina Sprenger hat die Aufgabe, dieses
Publikum zu halten und zu erweitern. Die Schauspielerin, bestens
bekannt aus dem Fernsehen als jahrelang ermittelnde SOKO-Kommissarin
Karin Kofler, hat die "Dienstwaffe abgegeben", um sich wieder ihrer
ursprünglichen Berufung, dem Theater, zuzuwenden.
Der Laxenburger Kultursommer setzt traditionell auf
Boulevard-Komödien mit musikalischer Untermalung. Autorin Susanne F.
Wolf orientiert sich an bekannten Vorlagen, um der Grundidee des
Originals folgend neue Situationen einzufügen. 2014 steht "Die schöne
Helena oder der Albtraum nach Homer" (frei nach Offenbach) auf dem
Spielplan. Personell reduziert wird der Originalstoff in eine neue
Rahmenhandlung eingefügt. Daraus entsteht eine komödiantische Parodie
und humoristische Untersuchung über das Phänomen Schicksal,
Vorbestimmung und Weissagung. Das Original ist in der
österreichischen Wahrnehmung berühmt verwurzelt - Offenbachs Operette
wurde 1864 uraufgeführt und war 1865 im Theater an der Wien mit dem
Komponisten am Dirigentenpult zu erleben.
Für ab Herbst 2014 plant die Stadtgemeinde Tulln ein umfangreiches
Kulturprogramm, welches heuer erstmals nicht nur auf der Donaubühne,
sondern auch im neu erbauten Stadtsaal Tulln abgehalten wird. Der
Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt auf Musik und Kabarett. Zu
sehen seien werden Publikumslieblinge wie beispielsweise Alfred
Dorfer, Josef Hader und Bernhard Ludwig.
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