• 24.06.2014, 08:00:32
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Luftraumüberwachung - Verteidigungsminister Klug: Auslagern ist kein Thema

Auch künftig nötige Abfangjäger und Radarsysteme bereithalten - Zusammenarbeit mit Partnern prüfen und diskutieren

Utl.: Auch künftig nötige Abfangjäger und Radarsysteme bereithalten
- Zusammenarbeit mit Partnern prüfen und diskutieren =

Wien (OTS/BMLVS) - Ein Auslagern der Luftraumüberwachung an einen
fremden Staat steht für Verteidigungsminister Gerald Klug nicht zur
Debatte. "Österreich muss und wird auch in Zukunft selbstständig für
seine Luftraumüberwachung sorgen können. Das gehört zu den
grundlegenden Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres", so Klug.
Das Bundesheer werde deshalb auch in Zukunft "die nötigen Abfangjäger
und Radarsysteme im Einsatz haben", betonte der Minister.

Einen Ausbau bereits heute bestehender Zusammenarbeit mit Partnern
schließt der Minister aber für die Zukunft nicht aus. So werden etwa
schon derzeit Luftlagedaten ausgetauscht und im Rahmen von
Luftraumsicherungsoperationen eng kooperiert. "Wenn wir durch
Kooperation besser und effizienter werden können, dann sollten wir
das offen diskutieren", so Klug. Den derzeitigen Bearbeitungen des
Generalstabes zu diesem Thema wolle er jedoch nicht vorgreifen.
Etwaige Vorschläge sollen im Rahmen des Reformpaketes für ein neues
Bundesheer im Herbst vorgelegt werden. "Sollte es Punkte geben,
werden wir darüber informieren und zum gegebenen Zeitpunkt eine
Diskussion führen. Die Neutralität bleibt dabei selbstverständlich
die Grundlage unseres Handelns", so der Minister.

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