- 23.06.2014, 15:36:23
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Stöger: Umgang mit Ausbruch von Tierseuchen muss reibungslos funktionieren
Bundesministerium für Gesundheit startet verpflichtende Echtzeit-Tierseuchenübungen
Utl.: Bundesministerium für Gesundheit startet verpflichtende
Echtzeit-Tierseuchenübungen =
Wien (OTS) - Von 23. bis 27. Juni wird in Österreich die
Echtzeit-Tierseuchenübung PICORNA 14 abgehalten. "Ziel dieser Übung
ist es, für den Notfall - den Ausbruch einer anzeigepflichtigen
Tierseuche - gut vorbereitet zu sein", versichert der zuständige
Bundesminister für Gesundheit, Alois Stöger. Die behördeninterne
regelmäßige Übung ist für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
verpflichtend vorgeschrieben.
Eine gut funktionierende Kommunikation zwischen den Veterinärbehörden
in den Bezirken, den Ländern und dem Bundesministerium für Gesundheit
sowie eine optimale Zusammenarbeit mit dem nationalen Referenzlabor
(Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit -
AGES/IVET Mödling) sind in der Krisenbewältigung sehr wichtig und
müssen daher regelmäßig geübt werden. Wird z.B. die Maul- und
Klauenseuche in einem Betrieb in Österreich festgestellt, sind durch
den Amtstierarzt / die Amtstierärztin behördlich angeordnete
Maßnahmen zu setzen, die verhindern sollen, dass sich die Seuche
weiter ausbreitet und zu großen sozioökonomischen und
wirtschaftlichen Schäden führt.
Während der Übung PICORNA 14 wird besonderes Augenmerk auf das
Zusammenspiel der Einrichtungen und die Optimierung der einzelnen
Abläufe sowie auf die Erfassung der notwendigen Ressourcen für die
einzelnen Arbeitsschritte - sei das Personal oder Material - gelegt.
Einen weiteren Schwerpunkt der Übung stellt die Arbeit mit der
Datenbank VIS (Verbrauchergesundheitsinformationssystem) dar, die von
der Statistik Austria betreut wird und über alle relevanten Daten der
landwirtschaftlichen Nutztiere und Betriebe in der
Lebensmittelverarbeitung in Österreich verfügt. Diese Datenbank
gelangt nur innerhalb der Gesundheitsbehörden zur Anwendung und ist
weder öffentlich noch für andere Behörden einsehbar.
Die aus der Übung gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse fließen auch
in die Neuauflage der Österreichischen Krisenpläne zur
Tierseuchenbekämpfung ein, die zumindest alle fünf Jahre evaluiert
werden müssen.
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