Faymann besteht in ÖSTERREICH auf Juncker als Kommissionspräsident

Kanzler im ÖSTERREICH-Interview: "Notfalls Cameron überstimmen"; und: "Man muss Merkel erinnern, dass sie Juncker mitgewählt hat."

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH tritt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) weiter beharrlich für den EVP-Spitzenkandidaten Jean Claude Juncker als EU-Kommissionspräsident ein. Faymann: "Was man vor der Wahl sagt, muss auch nach der Wahl gelten. Wir Sozialdemokraten sind da einig."

Von dem prominentesten Juncker-Gegner, Briten-Premier David Cameron, will sich Faymann davon nicht abhalten lassen: "Wenn Cameron gegen ihn stimmen will, müssen wir ihn notfalls überstimmen. Dann soll die Mehrheit für Juncker stimmen."

Und wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dazu nicht bereit wäre? Faymann: "Dann muss man Frau Merkel daran erinnern, dass sie Juncker in Dublin zum EVP-Spitzenkandidaten mitgewählt hat. Ich glaube aber, dass Merkel ihre Unterstützung für Juncker nun ernst meint."

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