- 19.06.2014, 11:00:31
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Arteriosklerose - die stille Gefahr erkennen und bannen
Wien (OTS) - Dramatische Komplikationen einer "Gefäßverkalkung"
lassen sich durch Vorsorge und richtige Behandlung verhindern. Im
Krankenhaus Göttlicher Heiland gibt es dafür nicht nur eine
Spezialambulanz, sondern auch ein interdisziplinäres Angioboard.
Für Laien hört sich das Wort "Gefäßverkalkung" vielleicht gar nicht
so dramatisch an. Dahinter steckt aber eine Erkrankung, die
lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann: Arteriosklerose - so der
medizinische Fachausdruck - führt zu Gefäßverschlüssen.
Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind Ursache für
mehr als die Hälfte aller Todesfälle in den westlichen Ländern. Oft
erfordern nicht rechtzeitig erkannte oder nicht richtig behandelte
Gefäßverschlüsse Amputationen.
Wenn sich die Erkrankung bemerkbar macht, muss meist schnell
gehandelt werden. In der neuesten Ausgabe des Vinzenz magazin wird
über eine Patientin berichtet, die mit starken Beinschmerzen ins
Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien gebracht wurde. Nach der
Diagnose Arteriosklerose musste der Patientin im Zuge einer Operation
ein Bypass gelegt werden. Der Eingriff rettete nicht nur das Leben,
sondern auch das Bein der Betroffenen.
"Zu so einem Akutfall sollte es aber nicht kommen", sagt Oberarzt
Dozent Dr. Michael Gorlitzer, Leiter der Gefäßchirurgie im
Krankenhaus Göttlicher Heiland, im Vinzenz magazin. Durch eine
Kombination aus Vorsorge und passender Behandlung können solche
dramatischen Komplikationen verhindert werden. Das Krankenhaus
verfügt deshalb über eine Spezialambulanz, in der alle notwendigen
Untersuchungen im Zusammenhang mit Gefäßerkrankungen durchgeführt
werden können.
Vor einem halben Jahr wurde außerdem ein so genanntes
interdisziplinäres Angioboard zur Diagnose und Behandlung von
Gefäßerkrankungen eingerichtet. Hier arbeitet ein hochspezialisiertes
Team verschiedenster Fachrichtungen, vom Angiologen, Chirurgen bis
zum Radiologen und Neurologen, multiprofessionell zusammen: "Wir
besprechen besonders schwierige Fälle gemeinsam, um den besten Weg
für die Therapie zu finden", beschreibt Gorlitzer die Vorzüge der
Teamarbeit.
Im Vinzenz magazin empfiehlt der Mediziner ab dem 50. Lebensjahr
regelmäßige Gefäßkontrollen: "Das passiert mittels Ultraschall, ist
also völlig schmerzfrei." Im Zuge der Schwerpunktsetzung gibt es in
diesem Krankenhaus außerdem Spezialisten zu allen Problemen rund um
Gefäßerkrankungen - von Wundmanagement über Raucherentwöhnung
inklusive psychotherapeutischer Betreuung bis zu
Diabetiker-schulungen.
Zwiti: Remobilisation macht fit für den Alltag
Auf ein anderes medizinisches Fachgebiet hat man sich im Wiener
Herz-Jesu Krankenhaus der Vinzenz Gruppe spezialisiert. Oberarzt Dr.
Wolfgang Reisinger leitet in diesem Spital das Department für
"Akutgeriatrie und Remobilisation". Dort werden gebrechliche Menschen
nach Operationen, aber auch jene mit schweren degenerativen
Erkrankungen wieder fit für den Alltag gemacht. Im neuen Vinzenz
magazin erzählt Oberarzt Reisinger, wie eine Remobilisation abläuft
und wie gut sie funktioniert. Der Mediziner ist stolz, dass 90
Prozent der Patienten wieder in häusliche Pflege entlassen werden
können.
Das ist deshalb beachtenswert, da das Durchschnittsalter der
Patienten 89 Jahre beträgt und viele von ihnen an mehreren
Krankheiten leiden. Auch hier wird interdisziplinär vorgegangen.
Ärzte für Innere Medizin arbeiten mit Fachleuten aus Pflege,
Therapie, Ernährungsberatung, Psychologie und Seelsorge zusammen. Der
Einsatz lohnt sich: Neben der hohen Erfolgsrate freuen sich Ärzte und
pflegerisches Personal, dass das Department für Akutgeriatrie und
Remobilisation in einer anonymen Patientenbefragung und bei der
Re-Zertifizierung, einer internationalen Qualitätsüberprüfung zum
Wohle des Patienten, hervorragend abschneidet. "Solche Erfolge
bedeuten natürlich eine große Motivation für uns alle", sagt Oberarzt
Reisinger.
Zwiti: Besondere Maßnahmen für kleine Babyhüften
Von gesundheitlichen Problemen der allerjüngsten Menschen handelt ein
weiterer Artikel im Vinzenz magazin. Hüft-Fehlstellungen bei Babys
stehen im Mittelpunkt dieses Beitrags. Diese Hüftluxationen - die
Hüftkugel liegt nicht in der Pfanne - sind eine der häufigsten
Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Neugeborenen. Das Problem
wird in der Regel bei der routinemäßigen Ultraschall-Untersuchung
nach der Geburt erkannt.
Das Orthopädische Spital Speising ist eine der ersten Adressen für
Babyhüften. Hier kann dem Neugeborenen meist auf eine sehr schonende
Weise geholfen werden: "Wir legen Stoffzügerl direkt auf die Haut an.
Diese Zugbänder wirken wie ein Gips, sind aber leichter anzulegen,
wir brauchen dafür keine Narkose", erklärt Oberärztin Dr. Renata
Pospischill, eine orthopädische Chirurgin, die sich auf
Kinderhüftgelenke spezialisiert hat. Nach wenigen Wochen Behandlung
befinden sich die Gelenkskugeln in der Pfanne und die Hüfte kann sich
gut entwickeln. Wichtig für einen solchen Erfolg ist ein
rechtzeitiger Beginn der Behandlung: "Je früher die Erkrankung
erkannt wird, desto einfacher ist die Therapie und desto besser sind
die Chancen auf Heilung ohne Operation", sagt Oberärztin Pospischill.
Zwiti: Wertemanagement: Medizin mit Qualität und Seele
In einem weiteren Artikel in der neuesten Ausgabe des Vinzenz magazin
wird über die Wurzeln für den besonderen "Spirit" in den
Ordensspitälern der Vinzenz Gruppe berichtet, die christlichen Werte,
die die besondere Atmosphäre in den Häusern prägen: Zuwendung,
Wahrhaftigkeit, soziale und ökonomische Verantwortung, Glauben sowie
Hochachtung und Herzlichkeit. Ein eigener Zentralbereich
Wertemanagement bemüht sich darum, dass diese Grundsätze tagtäglich
gelebt werden: "Entscheidend sind die einzelnen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die die Patienten mit Wertschätzung und Professionalität
behandeln. Trotzdem bleibt die Verantwortung für die christliche
Wertekultur Chefsache", sagt Mag. Rainer Kinast, der diesen Bereich
leitet.
Die besondere Atmosphäre der Ordensspitäler, im Motto "Medizin mit
Qualität und Seele" zusammengefasst, nehmen die Patientinnen und
Patienten auf verschiedenste Weise wahr. Auf den Punkt gebracht hat
es eine Patientin aus dem Herz-Jesu Krankenhaus: "Ich spürte, dass
ich dem therapeutischen Team wichtig war, denn jeder hat sich mit
seinem Namen bei mir vorgestellt, bevor er mit mir gearbeitet hat.
Ich hatte das Gefühl, ein wichtiger Mensch zu sein." Und ein solcher
Eindruck ist zweifellos eine wichtige Basis für den Erfolg jeder
medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung.
Die neueste Ausgabe des Vinzenz magazin mit diesen und vielen
weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort unter
www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download im pdf-Format oder als
e-magazin unter
http://www.vinzenzgruppe.at/media/vinzenzmagazin/02-14
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