- 17.06.2014, 13:03:26
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Top-Adresse für Studierende, starker Partner für die Wirtschaft
Neuer Rektor der FH Vorarlberg Oskar Müller erhielt Ernennungsdekret
Utl.: Neuer Rektor der FH Vorarlberg Oskar Müller erhielt
Ernennungsdekret =
Bregenz (OTS/VLK) - Die FH Vorarlberg habe sich als Top-Adresse für
Studierende und starker Partner für die Wirtschaft fest etabliert,
betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Harald
Sonderegger im heutigen (Dienstag, 17. Juni) Pressefoyer. Der
Landeshauptmann überreichte dem neu gewählten Leiter der FH
Vorarlberg Oskar Müller das Ernennungsdekret zum Rektor.
Prof. (FH) Müller war schon von 2002 bis 2005 Leiter des
Kollegiums der FH Vorarlberg und führte dieses zuletzt
interimistisch. Mit der Wahl wurde er nun auch formal mit großer
Mehrheit bestätigt. "Oskar Müller kann auf reicher Erfahrung aufbauen
und bringt sowohl die fachliche als auch soziale Kompetenz für die
Leitung des Kollegiums mit", so Landeshauptmann Wallner.
Die FH Vorarlberg ist die zentrale Einrichtung des Landes für die
Bereiche Studium, Wissenschaft und Forschung. Das Studien- und
Lehrgangsangebot umfasst viele innovative Angebote in besonders stark
nachgefragten Bereichen, vor allem auch im Hinblick auf die
Energieautonomie-Bestrebungen Vorarlbergs. So gibt es seit Herbst
2013 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang Energietechnik und
Energiewirtschaft. Und im Oktober 2014 startet (vorbehaltlich der
Akkreditierung durch die Agentur für Qualitätssicherung und
Akkreditierung Austria) das Studium "Elektrotechnik dual".
Millionen-Investitionen des Landes
Die Vorarlberger Landesregierung unterstützt mit kräftigen
Investitionen die erfolgreiche Entwicklung der Fachhochschule, sagte
Landesrat Sonderegger: "Im Zeitraum 1999 bis 2013 wurden insgesamt
ca. 140 Millionen Euro zur Finanzierung der FH Vorarlberg ausgegeben,
davon knapp 60 Millionen Euro für bauliche und infrastrukturelle
Maßnahmen". Darunter zählen die Sanierung der alten Textilschule, der
FH-Neubau und das Forschungszentrum Mikrotechnik.
Derzeit werden an der FH Vorarlberg die Bewerbungen für das
kommende Studienjahr 2014/2015 bearbeitet. Bis Ende Mai sind mehr als
800 Bewerbungen eingegangen, 395 Plätze stehen für
Studienanfängerinnen und -anfänger zur Verfügung. Insgesamt zählt die
FVH derzeit rund 1.150 Studierende, im Endausbau sollen gut 1.200
Studienplätze zur Verfügung stehen.
Neues Studium mit Pionier-Charakter in Österreich
Der neue Rektor Müller ging auf ein neues Standbein der FH ein:
"Beim neuen Studium 'Elektrotechnik dual' (ET-dual) wurde ein für
Österreich völlig neues Studienmodell entwickelt, das Studium und
Praxis optimal verbindet und es regionalen Firmen ermöglicht, sich
nachhaltig genau den Ingenieursnachwuchs zu sichern, den sie
brauchen". Trotzdem der Studiengang neu startet, ist Elektrotechnik
Dual bei angehenden Studierenden schon sehr stark gefragt. Für die 24
vorhandenen Studienplätze sind 42 Bewerberinnen und Bewerber
angemeldet. Mittlerweile 25 Unternehmen sind ET-Dual Partner der FH
Vorarlberg und bieten aktuell 33 Ausbildungsplätze an. "Die FH
Vorarlberg ist in Relation zu ihrer Größe die forschungsstärkste
Fachhochschule in Österreich", sagte Geschäftsführer Stefan
Fitz-Rankl. Fast die Hälfte ihrer Partner sind
Wirtschaftsunternehmen.
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