• 16.06.2014, 16:00:44
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  • OTS0152 OTW0152

KORREKTUR in OTS0123 - FPÖ-Hofer: Nach Greenpeace-Spendenskandal fordert FPÖ Spekulationsverbot für Subventionsempfänger

Wien (OTS) - Korrektur in Absatz 3.
Korrekt muss es in Absatz 3 heißen: "Gerade NGOs, die sich auf ihre
Fahnen heften, nicht profitorientiert wirken zu wollen, dürfen nicht
dem "Heuschrecken-Kapitalismus" verfallen und damit ihre
Glaubwürdigkeit zerstören", so Hofer, der hofft, dass nicht noch
weitere NGOs in derartige Spekulationen von Spendengeldern verwickelt
seien."

FPÖ-Hofer: Nach Greenpeace-Spendenskandal fordert FPÖ
Spekulationsverbot für Subventionsempfänger
Finanzspekulationen von spendenbegünstigten Einrichtungen müssen
hinkünftig öffentlich aufscheinen

"Wer auch immer Förderungen der öffentlichen Hand bekommt, hat sich
zu verpflichten, keine Spekulationen zu betreiben", fordert heute der
freiheitliche Umweltsprecher und Dritte Präsident des Nationalrates
Ing. Norbert Hofer als Reaktion auf den nun bekannt gewordenen
Verlust von 3,8 Millionen Euro bei Währungsgeschäften der
Umweltschutzorganisation Greenpeace.

"Greenpeace in Zentral- und Osteuropa" zählt laut Finanzministerium
zu einer spendenbegünstigten Einrichtung, weil es dafür bisher alle
normierten Voraussetzungen erfüllt habe. Es sei unbestritten, dass
Greenpeace gerade in Umweltbelangen viel dazu beitragen habe, dass
ein Umdenken in der Bevölkerung aber auch in der Wirtschaft in
Richtung Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit stattgefunden habe,
so Hofer. Dennoch dürfe man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen,
sondern müsse die spendenbegünstigten Organisationen dazu
verpflichten, keine Spekulationsgeschäfte mehr einzugehen.
Einrichtungen, die dem nicht freiwillig nachkommen, könnten auch für
einen Zeitraum von drei Jahren - bis hin zum dauerndem Ausschluss -
von dieser Liste gesperrt werden. Der sorgsame und zweckmäßige Umgang
mit Spendengeldern müsse die Voraussetzung dafür sein, um auch
weiterhin als "spendenbegünstigte Einrichtung" geführt zu werden,
fordert Hofer.

"Ich bedaure, dass dieser Spekulationsskandal sehr wahrscheinlich
auch negative Auswirkungen für andere Organisationen mit sich bringen
wird und gehe davon aus, dass Greenpeace die Verantwortlichen dafür
auch zur Rechenschaft ziehen wird. Gerade NGOs, die sich auf ihre
Fahnen heften, nicht profitorientiert wirken zu wollen, dürfen nicht
dem "Heuschrecken-Kapitalismus" verfallen und damit ihre
Glaubwürdigkeit zerstören", so Hofer, der hofft, dass nicht noch
weitere NGOs in derartige Veruntreuungen von Spendengeldern
verwickelt seien.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPF

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