Julia Cencig und Jakob Seeböck als neues "Soko Kitzbühel"-Duo

Dreharbeiten zu 14. Staffel der ORF-Krimiserienhits mit Ferry Öllinger, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek und Christine Klein in weiteren Rollen

Wien (OTS) - "Ein frischer Wind, der aber schon auch einmal ein bisschen zu stark bläst" - seit Ende April wirbelt die neue Kommissarin Nina Pokorny (Julia Cencig) durch das "Soko Kitzbühel"-Team. Daran muss sich Lukas Roither (Jakob Seeböck), der zum Chef der Truppe befördert worden ist, erst einmal gewöhnen. Und besonders Chefinspektor Kroisleitner (Ferry Öllinger) bleibt skeptisch, scheint die Neue doch irgendetwas zu verbergen. Doch das bleibt vorerst ihr Geheimnis. Denn auch in der 14. Staffel der ORF-Erfolgsserie bekommen es die Alpen-Cops wieder mit spannenden Fällen zu tun. Bei den aktuellen Dreharbeiten im ehemaligen Kitzbüheler Krankenhaus begann gestern, am Donnerstag, dem 12. Juni 2014, für Jakob Seeböck, Julia Cencig und Ferry Öllinger ein Wettlauf gegen die Zeit: Ein Killervirus, vor dem nicht einmal die Gerichtsmedizinerin (Christine Klein) gefeit ist, hielt die vermeintlich idyllische Gamsstadt in Atem. Gastdarsteller Gabriel Barylli stand als Arzt mit Rat und Tat zur Seite.

Neben Neokommissarin Julia Cencig (auch heute um 20.15 Uhr in ORF 2 im ORF/ARD-Drama "Die Kraft, die du mir gibst") stehen für die 13 Folgen der 14. Staffel u. a. wie gewohnt Jakob Seeböck, Ferry Öllinger, Heinz Marecek, Andrea L'Arronge und Christine Klein vor der Kamera. Regie führt neben den "Soko Kitzbühel"-Erprobten Gerald Liegel (derzeit), Martin Kinkel und Mike Zens erstmals auch Rainer Hackstock. Die Drehbücher stammen von Alrun Fichtenbauer, Hermann Schmid, Ralph Werner, Thomas Weingartner und Stefan Hafner, Karl Benedikter und Berith Schistek sowie Harald Haller.

Julia Cencig: Von der Leiche zur Kommissarin

2007 stand Julia Cencig, die dem Publikum bereits aus Serien wie "Medicopter 117 - Jedes Leben zählt", "Schnell ermittelt" und "VITASEK?" bekannt ist, auch schon für "Soko Kitzbühel" vor der Kamera - allerdings auf der Seite des Bösen, wurde sie doch vom damaligen Ermittlerteam Kristina Sprenger und Andreas Kiendl als Verdächtige ins Visier genommen: "Ich habe totale Leichenerfahrung und kann das Geschehen quasi aus dem Blickwinkel einer Leiche betrachten", erinnert sich Cencig. "Damals wurde ich mit einer Waffe bedroht, zum Selbstmord gezwungen, und habe mich dann erhängt. Außerdem war ich schon einmal eine Leiche in einem Autowrack." Nun löst Julia Cencig Kristina Sprenger ab, die nach 13 Jahren und 13 Staffeln am 18. März ihren Dienst als am längsten dienende österreichische TV-Kommissarin quittiert hat: "Ich war natürlich wahnsinnig aufgeregt, weil es nicht leicht ist, jemanden zu ersetzen, der schon so lange dabei ist. Aber es war ein schönes Ankommen, alle haben mich mit offenen Armen empfangen. Es ist ein ganz besonderes Team und eine speziell gute Arbeitsatmosphäre. Und gleich am ersten Drehtag hat sich ein Heimatgefühl entwickelt, und mittlerweile fühle ich mich schon wie zu Hause. Mir gefällt es wirklich gut in Kitzbühel - und das würde ich auch sagen, wenn ich hier nicht drehen würde. Ich habe schon oft im Westen gedreht, am Dachstein, in Sankt Johann, in der Ramsau, aber bis nach Kitzbühel hat es mich vorher noch nicht verschlagen."

"Eine Kommissarin zu spielen ist für mich ein ganz neues Rollenfach, und den Lead in einer Serie zu übernehmen ist eine tolle Herausforderung. Das Krimigenre mag ich auch privat sehr gern. Für mich ist 'Soko Kitzbühel' wie ein Märchenkrimi: Diese Kombination aus schöner Landschaft und der richtigen Prise Humor - Suspense und Idylle: Das liebt das Publikum." Und Cencig weiter über ihre Rolle:
"Nina Pokorny ist eine Coole, die es gewohnt ist, im Alleingang zu ermitteln. Da kann es schon auch einmal passieren, dass sie mit den anderen aneckt, weil sie, zumindest zu Beginn, nicht ganz so teamfähig ist. Hinter der Kamera verstehen wir uns alle sehr gut -nur vor der Kamera streiten wir gern. Nina ist humorvoll, intelligent und ein 'grader Michl'. Eine Forsche, die keine Art der Konfrontation scheut und nicht nur auf Schönwetterprogramm macht. Was ihre Ermittlungen betrifft, hat sie schon auch unorthodoxe Winkelzüge, und sie ist eine genaue Beobachterin. Sie ist ein sprunghafter Charakter, ein sehr urbaner Mensch und fühlt sich in Kitzbühel ein bisschen wie eine Exotin. Manchmal ist es ihr hier zu grün, zu gesund und zu provinziell." Was Cencig und Pokorny gemeinsam haben? "Risikofreude, Adrenalinjunkie, Unerschrockenheit, Neugierde - das mag Nina, und das mag ich auch."

Jakob Seeböck: "Vieles ist neu"

Für Jakob Seeböck ist es nun schon die sechste Staffel, die er mit dabei ist, doch diesmal ist einiges anders. Er bekommt nicht nur eine neue Partnerin, sondern macht auch einen Karrieresprung und wird zum Chef der Truppe: "Vieles ist neu: Lukas Roither ist in der 13. Staffel angeschossen worden, und von dieser Schussverletzung hat er sich noch nicht ganz erholt. Er geht noch immer auf Krücken, hat ein Trauma und ein Problem damit, Schusswaffen zu bedienen." Und dann ist da noch die Neue: "Nina Pokorny, die neue Kollegin, bringt frischen Wind, der aber schon auch einmal ein bisschen zu stark bläst. Sie ist hektisch, chaotisch, macht manches anders als wir und Dinge, die für uns unorthodox scheinen. Das ist natürlich auch eine neue Spielsituation für uns, wenn nicht alle an ein und demselben Strang ziehen. Wir flirten auch ein bisschen, aber zu viel darf ich noch nicht verraten. Außerdem dürfen wir mit einem neuen Regisseur, Rainer Hackstock, zusammenarbeiten. Und erstmals gibt es eine Story, die sich nicht nur über eine Folge, sondern über die ganze Staffel zieht. Es gibt also jede Menge Überraschungen."

Ferry Öllinger: "Für Film und Fernsehen war ich meistens einer der Guten"

"Wir haben mit Julia Cencig eine wunderbare neue Kollegin, die ich sehr, sehr schätze. Für meine Rolle hätte ich mir natürlich erhofft, dass ich zweiter Kommissar werde - doch dann wird sie mir vorgesetzt. Für Kroisi ist das blöd, aber für Öllinger schön zum Spielen", so Ferry Öllinger, der schon von Anfang an als Chefinspektor Kroisleitner dabei ist und daher nun bereits für die 14. Staffel vor der Kamera steht. "Meine Kinder haben ganz lange gar nicht gewusst, dass man auch woanders Sommerurlaub machen kann als in Kitzbühel." Und weiter über die Neue: "Sie kommt aufs Land und glaubt, sie kann alles besser. Aber dass sie wirklich was drauf hat, kriegt man im Laufe der Fälle mit - doch irgendetwas ist faul mit ihr, und Kroisi weiß als Erster, dass mit ihr irgendwas nicht stimmt. Wie sich das alles entwickeln wird, bleibt aber auch für uns spannend." Und weiter über die aktuellen Dreharbeiten (Folge vier "Marburger Fieber", AT):
"Ein Verrückter hat einen Virus gezüchtet, und die Betroffenen haben kaum Überlebenschancen. Auch Dr. Haller hat sich den Virus eingefangen, und Kroisi ist in großer Sorge. Und auch ihn hätte es fast erwischt." Ob er schon einmal auf der Seite des Bösen gestanden ist? "Für Film und Fernsehen war ich meistens einer der Guten. Der Täter war ich noch nie. Aber beim 'Bullen von Tölz' habe ich einmal einen Pfarrer gespielt, der ermordet worden ist."

Die Dreharbeiten in Kitzbühel und Umgebung dauern voraussichtlich bis Oktober, die Ausstrahlung ist für 2015 geplant. "Soko Kitzbühel" ist eine Koproduktion von ORF und ZDF, hergestellt von beo-Film, unterstützt von Cine Tirol.

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