• 13.06.2014, 14:30:06
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Julia Cencig und Jakob Seeböck als neues "Soko Kitzbühel"-Duo

Dreharbeiten zu 14. Staffel der ORF-Krimiserienhits mit Ferry Öllinger, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek und Christine Klein in weiteren Rollen

Utl.: Dreharbeiten zu 14. Staffel der ORF-Krimiserienhits mit Ferry
Öllinger, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek und Christine Klein
in weiteren Rollen =

Wien (OTS) - "Ein frischer Wind, der aber schon auch einmal ein
bisschen zu stark bläst" - seit Ende April wirbelt die neue
Kommissarin Nina Pokorny (Julia Cencig) durch das "Soko
Kitzbühel"-Team. Daran muss sich Lukas Roither (Jakob Seeböck), der
zum Chef der Truppe befördert worden ist, erst einmal gewöhnen. Und
besonders Chefinspektor Kroisleitner (Ferry Öllinger) bleibt
skeptisch, scheint die Neue doch irgendetwas zu verbergen. Doch das
bleibt vorerst ihr Geheimnis. Denn auch in der 14. Staffel der
ORF-Erfolgsserie bekommen es die Alpen-Cops wieder mit spannenden
Fällen zu tun. Bei den aktuellen Dreharbeiten im ehemaligen
Kitzbüheler Krankenhaus begann gestern, am Donnerstag, dem 12. Juni
2014, für Jakob Seeböck, Julia Cencig und Ferry Öllinger ein Wettlauf
gegen die Zeit: Ein Killervirus, vor dem nicht einmal die
Gerichtsmedizinerin (Christine Klein) gefeit ist, hielt die
vermeintlich idyllische Gamsstadt in Atem. Gastdarsteller Gabriel
Barylli stand als Arzt mit Rat und Tat zur Seite.

Neben Neokommissarin Julia Cencig (auch heute um 20.15 Uhr in ORF 2
im ORF/ARD-Drama "Die Kraft, die du mir gibst") stehen für die 13
Folgen der 14. Staffel u. a. wie gewohnt Jakob Seeböck, Ferry
Öllinger, Heinz Marecek, Andrea L'Arronge und Christine Klein vor der
Kamera. Regie führt neben den "Soko Kitzbühel"-Erprobten Gerald
Liegel (derzeit), Martin Kinkel und Mike Zens erstmals auch Rainer
Hackstock. Die Drehbücher stammen von Alrun Fichtenbauer, Hermann
Schmid, Ralph Werner, Thomas Weingartner und Stefan Hafner, Karl
Benedikter und Berith Schistek sowie Harald Haller.

Julia Cencig: Von der Leiche zur Kommissarin

2007 stand Julia Cencig, die dem Publikum bereits aus Serien wie
"Medicopter 117 - Jedes Leben zählt", "Schnell ermittelt" und
"VITASEK?" bekannt ist, auch schon für "Soko Kitzbühel" vor der
Kamera - allerdings auf der Seite des Bösen, wurde sie doch vom
damaligen Ermittlerteam Kristina Sprenger und Andreas Kiendl als
Verdächtige ins Visier genommen: "Ich habe totale Leichenerfahrung
und kann das Geschehen quasi aus dem Blickwinkel einer Leiche
betrachten", erinnert sich Cencig. "Damals wurde ich mit einer Waffe
bedroht, zum Selbstmord gezwungen, und habe mich dann erhängt.
Außerdem war ich schon einmal eine Leiche in einem Autowrack." Nun
löst Julia Cencig Kristina Sprenger ab, die nach 13 Jahren und 13
Staffeln am 18. März ihren Dienst als am längsten dienende
österreichische TV-Kommissarin quittiert hat: "Ich war natürlich
wahnsinnig aufgeregt, weil es nicht leicht ist, jemanden zu ersetzen,
der schon so lange dabei ist. Aber es war ein schönes Ankommen, alle
haben mich mit offenen Armen empfangen. Es ist ein ganz besonderes
Team und eine speziell gute Arbeitsatmosphäre. Und gleich am ersten
Drehtag hat sich ein Heimatgefühl entwickelt, und mittlerweile fühle
ich mich schon wie zu Hause. Mir gefällt es wirklich gut in Kitzbühel
- und das würde ich auch sagen, wenn ich hier nicht drehen würde. Ich
habe schon oft im Westen gedreht, am Dachstein, in Sankt Johann, in
der Ramsau, aber bis nach Kitzbühel hat es mich vorher noch nicht
verschlagen."

"Eine Kommissarin zu spielen ist für mich ein ganz neues Rollenfach,
und den Lead in einer Serie zu übernehmen ist eine tolle
Herausforderung. Das Krimigenre mag ich auch privat sehr gern. Für
mich ist 'Soko Kitzbühel' wie ein Märchenkrimi: Diese Kombination aus
schöner Landschaft und der richtigen Prise Humor - Suspense und
Idylle: Das liebt das Publikum." Und Cencig weiter über ihre Rolle:
"Nina Pokorny ist eine Coole, die es gewohnt ist, im Alleingang zu
ermitteln. Da kann es schon auch einmal passieren, dass sie mit den
anderen aneckt, weil sie, zumindest zu Beginn, nicht ganz so
teamfähig ist. Hinter der Kamera verstehen wir uns alle sehr gut -
nur vor der Kamera streiten wir gern. Nina ist humorvoll, intelligent
und ein 'grader Michl'. Eine Forsche, die keine Art der Konfrontation
scheut und nicht nur auf Schönwetterprogramm macht. Was ihre
Ermittlungen betrifft, hat sie schon auch unorthodoxe Winkelzüge, und
sie ist eine genaue Beobachterin. Sie ist ein sprunghafter Charakter,
ein sehr urbaner Mensch und fühlt sich in Kitzbühel ein bisschen wie
eine Exotin. Manchmal ist es ihr hier zu grün, zu gesund und zu
provinziell." Was Cencig und Pokorny gemeinsam haben? "Risikofreude,
Adrenalinjunkie, Unerschrockenheit, Neugierde - das mag Nina, und das
mag ich auch."

Jakob Seeböck: "Vieles ist neu"

Für Jakob Seeböck ist es nun schon die sechste Staffel, die er mit
dabei ist, doch diesmal ist einiges anders. Er bekommt nicht nur eine
neue Partnerin, sondern macht auch einen Karrieresprung und wird zum
Chef der Truppe: "Vieles ist neu: Lukas Roither ist in der 13.
Staffel angeschossen worden, und von dieser Schussverletzung hat er
sich noch nicht ganz erholt. Er geht noch immer auf Krücken, hat ein
Trauma und ein Problem damit, Schusswaffen zu bedienen." Und dann ist
da noch die Neue: "Nina Pokorny, die neue Kollegin, bringt frischen
Wind, der aber schon auch einmal ein bisschen zu stark bläst. Sie ist
hektisch, chaotisch, macht manches anders als wir und Dinge, die für
uns unorthodox scheinen. Das ist natürlich auch eine neue
Spielsituation für uns, wenn nicht alle an ein und demselben Strang
ziehen. Wir flirten auch ein bisschen, aber zu viel darf ich noch
nicht verraten. Außerdem dürfen wir mit einem neuen Regisseur, Rainer
Hackstock, zusammenarbeiten. Und erstmals gibt es eine Story, die
sich nicht nur über eine Folge, sondern über die ganze Staffel zieht.
Es gibt also jede Menge Überraschungen."

Ferry Öllinger: "Für Film und Fernsehen war ich meistens einer der
Guten"

"Wir haben mit Julia Cencig eine wunderbare neue Kollegin, die ich
sehr, sehr schätze. Für meine Rolle hätte ich mir natürlich erhofft,
dass ich zweiter Kommissar werde - doch dann wird sie mir vorgesetzt.
Für Kroisi ist das blöd, aber für Öllinger schön zum Spielen", so
Ferry Öllinger, der schon von Anfang an als Chefinspektor
Kroisleitner dabei ist und daher nun bereits für die 14. Staffel vor
der Kamera steht. "Meine Kinder haben ganz lange gar nicht gewusst,
dass man auch woanders Sommerurlaub machen kann als in Kitzbühel."
Und weiter über die Neue: "Sie kommt aufs Land und glaubt, sie kann
alles besser. Aber dass sie wirklich was drauf hat, kriegt man im
Laufe der Fälle mit - doch irgendetwas ist faul mit ihr, und Kroisi
weiß als Erster, dass mit ihr irgendwas nicht stimmt. Wie sich das
alles entwickeln wird, bleibt aber auch für uns spannend." Und weiter
über die aktuellen Dreharbeiten (Folge vier "Marburger Fieber", AT):
"Ein Verrückter hat einen Virus gezüchtet, und die Betroffenen haben
kaum Überlebenschancen. Auch Dr. Haller hat sich den Virus
eingefangen, und Kroisi ist in großer Sorge. Und auch ihn hätte es
fast erwischt." Ob er schon einmal auf der Seite des Bösen gestanden
ist? "Für Film und Fernsehen war ich meistens einer der Guten. Der
Täter war ich noch nie. Aber beim 'Bullen von Tölz' habe ich einmal
einen Pfarrer gespielt, der ermordet worden ist."

Die Dreharbeiten in Kitzbühel und Umgebung dauern voraussichtlich bis
Oktober, die Ausstrahlung ist für 2015 geplant. "Soko Kitzbühel" ist
eine Koproduktion von ORF und ZDF, hergestellt von beo-Film,
unterstützt von Cine Tirol.

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