Klubobmann Gabmann zu einer etwaigen Verhängung von Geldstrafen bei verbalen Entgleisungen im NÖ Landtag

Mit Sprechattacken darf die Würde des Hauses nicht verletzt werden. Es darf auch nicht als Bühne zur Selbstinszenierung missbraucht werden

St. Pölten (OTS) - Als grundsätzlich überlegenswert betrachtet Klubobmann Gabmann die aktuelle Diskussion um eine Verhängung von Strafzahlungen bei eklatanten Verstößen des Anstandes und verbalen Entgleisungen bei Sitzungen des NÖ Landtages.
"Es darf nicht sein, dass der Landtag für einzelne Personen als Bühne dient, um sich selbst zu inszenieren und mit Zwischenrufen oder Wortmeldungen die Würde des Hauses verletzten", so Gabmann.
Trotz der tagtäglich stattfindenden parteipolitischen Auseinandersetzungen, solle man dem "politischen Gegenüber" Respekt zollen. Es gäbe immer zwei Formen der Auseinandersetzung, eine inhaltliche und eine kontroversielle, eben die Diskussion, welche in jedem Fall vorzuziehen sei.
Überlegenswert wäre zudem, etwaige Pönalzahlungen einem sozialen Zweck zuzuführen, etwa jenen Menschen, denen es nicht möglich sei, zu hören und zu sprechen, schloss der Klubobmann.

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