Dringliche - Stronach/Ertlschweiger: Es bleibt immer weniger Netto vom Brutto

Wien (OTS) - "Der typische österreichische Häuslbauer schwitzt. Aber nicht nur wegen den hohen Temperaturen, sondern wegen der unglaublichen Steuerbelastung", kritisierte Team Stronach Abgeordneter Rouven Ertlschweiger in seinem Debattenbeitrag zur Dringlichen. Derzeit bleibe vom Salär nicht sehr viel übrig im Bau-Börserl, so Ertlschweiger, "weshalb die Steuern gesenkt werden müssen, um den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben!" Nur so kann die Kaufkraft gestärkt und die Wirtschaft angekurbelt werden.

Der Schwarzarbeit gehöre der Kampf angesagt! Viele Menschen bezahlen den Handwerker, Elektriker oder Fliesenleger deshalb schwarz, weil sie sich in den meisten Fällen eine offizielle Rechnung gar nicht mehr leisten können. "Das ist die Realität. Auch der gut gemeinte Handwerker-Bonus macht das Kraut nicht fett! Wir müssen die Krankheit bekämpfen, nicht die Symptome!", verlangte der Team Stronach Mandatar.

"Mit dem neuen Budget sind die Lohnsteuerabgaben erstmals höher als die Erlöse aus der Umsatzsteuer", machte Ertlschweiger aufmerksam. De facto lebe der Staat bereits von der Substanz und habe keine zusätzlichen Erträge mehr aus der Produktivität seiner Wirtschaftstreibenden. Die Wirtschaft als Einnahmequelle sei an die zweite Stelle gerückt. "Wenn wir den Eingangssteuersatz von derzeit 36,5 Prozent nicht endlich auf mindestens 21,5 Prozent senken, wird die arbeitende Bevölkerung in diesem Land aus dem Schwitzen und Schnaufen gar nicht mehr herauskommen. Da können sie noch so fleißig arbeiten. Es bleibt immer weniger Netto vom Brutto", erklärte Ertlschweiger.

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