Angelika Werthmann, fraktionsloses Mitglied des Europäischen Parlaments, zu Volksabstimmung vor 20 Jahren

Salzburg (OTS) - Heute vor 20 Jahren, am 12. Juni 1994, fand jene Volksabstimmung statt, die über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union entschied. Mit einem überraschend eindeutigen Ergebnis von 66,6 Prozent sagten die Österreicher "Ja" zur Mitgliedschaft. Von der damaligen Euphorie vernimmt man heutzutage jedoch nur mehr wenig.

Das heutige Image der EU ist durch Schlagworte wie Euro, Bankenkrise und Glühbirnen negativ geprägt. "Es gibt einige Missstände in der Europäischen Union, die wir nicht ignorieren können und die die EU-Abgeordneten in der kommenden Legislaturperiode aktiv angehen müssen, um das Vertrauen der BürgerInnen wiederherzustellen", stellt MdEP Angelika Werthmann fest. Die europaweite skeptische Einstellung vieler BürgerInnen spiegelte sich in der Europawahl 2014 wieder, in der EU-kritische Parteien einen deutlichen Stimmenzuwachs verzeichnen konnten.

"Die zahlreichen positiven Aspekte der EU-Mitgliedschaft dürfen trotz berechtigter Kritik nicht übersehen werden", betont Werthmann. "Österreich hat durch den freien Personen- und Warenverkehr deutlich profitiert und nimmt gewinnbringend für alle Beteiligten an europäischen Programmen wie Horizont 2020 und Erasmus+ teil". Es gibt trotz der nach wie vor anhaltenden schweren Wirtschaftskrise in der sich die EU befindet auch positive Umfragewerte von März 2014 zu verzeichnen: trotz der deutlich europakritischen Stimmung sprechen sich 64 Prozent der befragten Österreicher weiterhin für den Verbleib in der EU aus. "Nun muss entsprechend agiert werden, damit diese Zahl nicht noch weiter abnimmt; vor allem muss man sich nun an die Lösung der wirklich großen Probleme wie zum Beispiel dem Abbau der hohen Arbeitslosigkeit besonders im Bereich der Jugend und der Generation 50+, als auch der schweren wirtschaftlichen Probleme und einer gemeinsamen Außenpolitik annehmen", schließt MdEP Mag. Angelika Werthmann.

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