54. TV-Festival Monte Carlo: Klaus Maria Brandauer als bester Schauspieler geehrt

Erhält "Goldene Nymphe" für ORF-Koproduktion "Die Auslöschung"

Wien (OTS) - Von Bar über Baden-Baden bis zur Romy, dem Deutschen Schauspielerpreis und jetzt schließlich in Monte Carlo: Die ORF/SWR-Koproduktion "Die Auslöschung" wird national und international mit Lob und Auszeichnungen geehrt - so auch beim 54. "Festival de Télévision de Monte-Carlo" gestern, am Mittwoch, dem 11. Juni 2014. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Anwesenheit von Fürst Albert von Monaco wurde Klaus Maria Brandauer mit der Goldenen Nymphe in der Kategorie "Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm" für seine beeindruckende Leistung in "Die Auslöschung" ausgezeichnet. Damit setzte sich Klaus Maria Brandauer unter anderem gegen Benedict Cumberbatch, der für "Sherlock" nominiert war, durch. Nikolaus Leytners berührender Fernsehfilm "Die Auslöschung" erzählt die Geschichte einer großen Liebe, die durch die Diagnose Alzheimer komplett auf den Kopf gestellt wird. An der Seite von Brandauer stand Martina Gedeck in der Hauptrolle vor der Kamera.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Ich freue mich, dass ich nach dem Fernsehpreis der Erwachsenenbildung innerhalb weniger Tage dem Team des Films 'Die Auslöschung' - allen voran Klaus Maria Brandauer - erneut zu einer Auszeichnung gratulieren darf. Es zeigt sich einmal mehr: Qualität und Mehrwert öffentlich-rechtlicher Produkte des ORF sind auch international Benchmark. Als Content-Leader sind Qualität und gesellschaftliche Relevanz unserer Produktionen hoch und anerkannt. Filme wie Nikolaus Leytners ORF/SWR-Drama vereinen in sich ein eigenständiges österreichisches Profil und jene Universalität, die eine internationale Jury beeindruckt."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Nach der wichtigsten Gunst, der Gunst der Zuschauerinnen und Zuschauer, die 'Die Auslöschung' schon bei der Erstausstrahlung mit sehr hohen Einschaltquoten bedacht haben, hat gestern die Jury des Filmfestivals von Monaco die atemberaubende schauspielerische Leistung von Klaus Maria Brandauer gewürdigt. Seine unvergleichliche darstellerische Kraft in einer großartigen Produktion hebt das Thema Alzheimer, von dem Zehntausende Familien in Österreich betroffen sind, auf eine Ebene, auf der darüber abseits vom sehr schwierigen Alltag reflektiert werden kann. Ich gratuliere zu dieser schönen Auszeichnung."

In weiteren Rollen sind Birgit Minichmayr und Philipp Hochmair (beides ehemalige Schüler von Klaus Maria Brandauer, die derzeit auch für "Madame Nobel" in Wien vor der Kamera stehen) sowie Regina Fritsch, Carl Achleitner und Andreas Kiendl zu sehen. Das Drehbuch stammt von Regisseur Nikolaus Leytner und Agnes Pluch (drehen aktuell das ORF/MDR-Drama "Am Ende des Sommers"). Für die Kamera zeichnet Hermann Dunzendorfer verantwortlich. "Die Auslöschung" ist eine Produktion der Mona Film in Zusammenarbeit mit dem ORF und dem SWR für das Erste, unterstützt durch den Fernsehfonds Austria und die Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien.

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