Forderung der FHK nach Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für ausländische Studienanbieter erfüllt

Neue Rechtslage sichert hochschulische Qualitätsstandards am heimischen Bildungsmarkt

Wien (OTS) - Die FHK begrüßt, dass mit der Änderung des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG) einer langjährigen Forderung der FHK Rechnung getragen wird. In Zukunft sind Studienprogramme, welche ausländische Anbieter gemeinsam mit österreichischen Bildungseinrichtungen anbieten, von der AQ Austria einer externen Evaluierung zu unterziehen. Damit wird die Schaffung von Studienprogrammen, welche unter großzügigen Anrechnungen von nicht hochschulischen Inhalten durchgeführt werden, nicht mehr möglich sein. Zusätzlich wird die Registrierungspflicht für ausländische Studienprogramme, die in Österreich angeboten werden, wegfallen und durch eine Meldepflicht ersetzt. Dies hat zur Folge, dass von ausländischen Anbietern diese Registrierung nicht mehr wie bisher missbräuchlich zu Werbezwecken verwenden werden kann.

"Wir begrüßen die entsprechende Novellierung des HS-QSG und sind der Überzeugung, dass die Änderung des Gesetzes einen Qualitätsfortschritt für den österreichischen Hochschulsektor bedeutet", so FHK-Präsident Holzinger. "Die FHK hat das Problem unseriöser ausländischer Angebote und die damit einhergehende missbräuchliche Vortäuschung von Qualität schon vor Bestehen des HS-QSG aufgezeigt. Wir waren von Beginn an in die Verhandlungen zu einer Änderung des Gesetzes eingebunden." Für Holzinger ist ein weiterer wichtiger Punkt, dass mit einer Meldung der ausländischen Studienangebote keine automatische Gleichstellung mit österreichischen Studienabschlüssen einhergeht.

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