- 12.06.2014, 11:49:13
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Photovoltaik - Neuerlicher Ausbausieger 2013
Kronberger: Ein sonniges Ergebnis

Utl.: Kronberger: Ein sonniges Ergebnis =
Wien (OTS) - Der mit großer Spannung erwartete Marktbericht des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
über den Ausbau erneuerbarer Energien im Jahr 2013 ist mit einem für
die Photovoltaik in Österreich hoch erfreulichen Ergebnis erschienen.
Mit einem Zubau von 263,089 Megawattpeak (MWp) ist eine Steigerung
gegenüber dem Vorjahr von 49,7 Prozent erreicht worden und dadurch
immerhin 4843 Arbeitsplätze ermöglicht. Hans Kronberger vom
Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): "Damit ist die magische
Grenze des ersten Prozents des gesamtösterreichischen
Energieverbrauchs überschritten. Die gesamte installierte Menge
beträgt mit Ende 2013 insgesamt 626 Megawattpeak". Dies sei insofern
beachtenswert, betont Kronberger, da die Prognosen von hochbezahlten
Wissenschaftlern aus dem Jahre 2010 bei 0,1 Prozent für das Jahr 2020
lagen. "Bereits 2013 wurde diese Prognose um das elffache überboten",
erklärt man beim PVA. "Die Österreicher sind international nach einem
Spätstart in einem dramatischen Aufholprozess" erläutert Kronberger.
Mit diesem Ausbau ist das Jahr 2013 ein "Allzeitrekordjahr".
Das Jahr 2014 begann hingegen eher verhalten: Eine Besteuerung des
Eigenverbrauchs stand im Raum, doch dieses Problem konnte
weitestgehend gelöst werden. Kronberger: "Nach dem
Ministerratsentwurf, der noch im Juli vom Parlament abgesegnet werden
soll, sind 25.000 Kilowattstunden im Verbrauch von selbst
produziertem Strom steuerfrei und damit über 90 Prozent der Anlagen
'entsteuert'". Beim PVA geht man davon aus, dass der Appetit der
Österreicher nach Photovoltaik-Anlagen nach der Entsteuerung wieder
steigen wird. Kronberger: "Der Zeitpunkt zur Errichtung einer Anlage
ist so günstig wie noch nie. Die Anlagenpreise sind gegenüber dem
Vorjahr neuerdings gesunken und dürften für längere Zeit am unteren
Ende angekommen sein. Der Fördertopf des Klimafonds zur Förderung von
Kleinanlagen ist noch gut gefüllt. Mit der ersten Stunde, in der man
mit der Anlage ans Netz geht, schmilzt die Stromrechnung. Daher ist
es besonders günstig noch vor dem Sommer die Anlage zu bauen", regt
Kronberger an.
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