Fußball: Frankreich und Schweiz "Migrations-Weltmeister"

MSNÖ-Recherche: 82 der 736 WM-Spieler nicht in dem Land geboren, für das sie spielen

Wien (OTS) - Frankreich und die Schweiz sind "Migrations-Weltmeister": Mit jeweils 13 Spielern schicken diese beiden Länder die meisten Migranten ins Rennen um den Fußball-WM-Titel. Insgesamt spielen für die 13 europäischen Teams über 20% Migranten. Das sind zentrale Ergebnisse der Recherche, die die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen (MSNÖ) anlässlich der Fußball-WM in Brasilien durchgeführt hat. Österreich liegt übrigens hier im Vergleich eher im oberen Bereich: Acht Spieler des aktuellen Kaders haben Migrationsgeschichte. Link:
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82 der insgesamt 736 WM-Spieler sind nicht in dem Land geboren, für das sie bei der WM antreten. Über 210 Spieler haben eine Doppelstaatsbürgerschaft: Im argentinischen Team besitzen diese gleich 20 der 23 Spieler.

Weiteres Ergebnis der MSNÖ-Recherche: 16 Nationalteams werden von einem Trainer gecoacht, der in einem anderen Land geboren wurde. Insgesamt fünf der 32 Trainer kamen in Deutschland auf die Welt. Drei gebürtige Kolumbianer führen ein WM-Team an, doch das kolumbianische Team wird vom argentinisch-israelischen Doppelstaatsbürger Pekerman trainiert. LINK: http://www.ots.at/redirect/medienservicestelle7

In Österreich leben übrigens offiziell knapp 4.300 Personen brasilianischer Herkunft. Nach Schätzungen könnten es aber bis zu 28.000 sein. LINK: http://www.ots.at/redirect/medienservicestelle8

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