- 07.06.2014, 10:00:21
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PVÖ-Glatz: Trotz EZB-Leitzins-Senkung Wucherzinsen bei Überziehung des Bankkontos
Schluss mit dem Zinswucher auf Kosten der Schwächsten
Utl.: Schluss mit dem Zinswucher auf Kosten der Schwächsten =
Wien (OTS/SK) - "Die Europäische Zentralbank hat den Leitzinssatz auf
Niedrigstniveau gesenkt. Trotzdem bleiben die Überziehungszinsen auf
Pensions- und Gehaltskonten mit durchschnittlich 10,5 Prozent extrem
hoch, während die Guthabenzinsen bei nur 0,125 Prozent (vor Abzug der
KESt)liegen. Das ist absolut unverhältnismäßig. Der
Pensionistenverband fordert daher von den Banken: Schluss mit dem
Zinswucher auf Kosten der Schwächsten, runter mit den
Überziehungszinsen", formuliert PVÖ-Konsumentenschutzsprecher Dr.
Harald Glatz eine Forderung des Pensionistenverbandes Österreichs,
der größten und mitgliederstärksten SeniorInnenorganisation
Österreichs.****
"Die unverhältnismäßig hohen Überziehungszinsen treffen vor allem
sozial Schwache besonders hart. Denn diese haben häufig - gerade wenn
unvorhergesehene höhere Ausgaben auf sie zukommen - gar keine andere
Möglichkeit als ihr Girokonto zu überziehen", kritisiert Glatz, der
heute, Samstag, klarstellt: "Für den Pensionistenverband Österreichs
als starke Interessensvertretung der älteren Generation und Kämpfer
für Konsumentenrechte steht daher fest: Österreichs Banken müssen die
Überziehungszinsen senken und die Guthabenzinsen erhöhen! Tun sie
dies nicht freiwillig, so braucht es dafür eben eine gesetzliche
Regelung!" (Schluss) kg
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