• 06.06.2014, 13:59:20
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Bayr zu FPÖ-Hasspostings: "Hetze und Rassismus haben in FPÖ immer Hochsaison"

SPÖ-Abgeordnete Bayr: Ungustiöse Hetze von FPÖ-Bezirksobmann Fischer ist trauriger Höhepunkt in langer Serie von FPÖ-Rassismus - Anklage wegen Verhetzung prüfen

Utl.: SPÖ-Abgeordnete Bayr: Ungustiöse Hetze von FPÖ-Bezirksobmann
Fischer ist trauriger Höhepunkt in langer Serie von
FPÖ-Rassismus - Anklage wegen Verhetzung prüfen =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr ist über die
heute, Freitag, bekanntgewordene rassistische Hetze des
niederösterreichischen FPÖ-Bezirksobmanns Rudolf Fischer empört. "Was
dieser FPÖ-Politiker auf seiner Facebook-Seite an Rassismus und Hetze
veröffentlicht, ist widerlich, ungustiös und geradezu prototypisch
für die FPÖ. Denn die unfassbaren verbalen Entgleisungen von Fischer
sind nur der traurige Höhepunkt in einer langen Reihe von
rassistischen Ausfällen in der FPÖ, die bleibt, was sie schon immer
war: eine Partei, in der Hetze und Rassismus immer Hochsaison haben",
sagte Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Angesichts der
gleichermaßen dumpfen wie rüden Attacken gegen Homosexuelle und
Menschen mit dunkler Hautfarbe plant Bayr eine Anzeige wegen
Verhetzung: "Jede Äußerung dieses Herrn Fischer wird dahingehend zu
prüfen sein, ob der Tatbestand der Verhetzung erfüllt ist", betonte
die SPÖ-Abgeordnete. ****

Bayr sieht jetzt FPÖ-Chef Strache, aber auch den
niederösterreichischen FPÖ-Landesparteiobmann gefordert, endlich für
saubere Verhältnisse in der eigenen Partei zu sorgen. "Wenn Fischer
schon selber nicht weiß, was er jetzt zu tun hat, muss Strache
endlich tätig werden und seinen sofortigen Rauswurf veranlassen",
stellte Bayr klar. Es könne nicht sein, dass die Freiheitlichen ihrem
menschenfeindlich agierenden Bezirksobmann weiter die Mauer machen,
bekräftigte Bayr.

Von der FPÖ sei man mittlerweile "schon einiges an Widerwärtigkeiten"
gewohnt, erinnerte Bayr etwa an Mölzers rassistische Beschimpfung von
Fußballstar Alaba und an das erst vor kurzem stattgefundene
"Geheimtreffen" von FPÖ-Chef Strache mit rechtsradikalen Gruppen aus
Westeuropa und Vertretern ultrarechter Gruppierungen aus Russland,
bei der laut Medienberichten ebenfalls gegen homosexuelle Menschen
gegeifert worden sein soll. "Die jüngsten Hasspostings von
FPÖ-Bezirksobmann Fischer sind ein weiterer Beitrag zur Vergiftung
des gesellschaftlichen Klimas in Österreich, der unentschuldbar ist
und sofortige Konsequenzen nach sich ziehen muss", betonte Bayr.
(Schluss) mb/mo

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