ORF III am Freitag: Historiendrama "Radetzkymarsch" in memoriam Karlheinz Hackl

Mehr Erinnerungen an den Volksschauspieler vom 7. bis 9. Juni in ORF III und ORF 2

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 6. Juni 2014, präsentiert der "Österreichische Film" um 20.15 Uhr den ersten von drei Teilen des großen Historiendramas "Radetzkymarsch" über Glanzzeiten und Untergang der Donaumonarchie. Nach der Romanvorlage von Joseph Roth fängt Regiemeister Axel Corti anhand dreier Generationen der Familie von Trotta ein Stück österreichische Geschichte ein. Karlheinz Hackl, der vergangenen Sonntag 65-jährig verstorben ist, spielt in diesem Dreiteiler Hauptmann Wagner. ORF III und ORF 2 zeigen in den nächsten Tagen noch weitere Produktionen im memoriam Karlheinz Hackl. Im Freitagabend-Serientermin startet ORF III um 22.20 Uhr die spannende skandinavische Krimiserie "Die Brücke", in der die beiden Kommissare Martin Rohde (Kim Bodnia) und Kommissarin Saga Norén (Sofia Helin) einem Mörder auf der Spur sind, dem es vor allem darum zu gehen scheint, gesellschaftliche Missstände in Schweden und Dänemark öffentlich anzuprangern. Mordet er wirklich, um, wie er sagt, auf Ungleichbehandlung, Ignoranz gegenüber Obdachlosen und Ausländern, ein ineffizientes Gesundheitssystem und Kinderarbeit aufmerksam zu machen? Und wer ist die Person, die dazu grausam Menschenleben opfert?

In memoriam Karlheinz Hackl: "Der österreichische Film:
Radetzkymarsch 1/3" (20.15 Uhr)

Vater, Sohn und Enkel - Heldenmut, Aufstieg und bitteres Ende: In der preisgekrönten Literaturverfilmung von Axel Corti nach einem Roman von Joseph Roth spiegelt sich im Werdegang der Familie von Trotta der Fall der Donaumonarchie wider. Ein junger Leutnant kleinbürgerlicher Herkunft rettet dem Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben und wird als Held zum Offizier befördert. Sein Sohn Baron Franz von Trotta (Max von Sydow) wird Bezirkshauptmann von Mähren. Im Enkel Carl Joseph (Tilman Günther) soll die militärische Tradition der Familie fortgeführt werden, doch nur widerstrebend fügt sich dieser in sein Schicksal.
In der Rolle des Hauptmanns Wagner ist Karlheinz Hackl zu sehen, der vergangenen Sonntag 65-jährig verstorben ist. In weiteren Rollen:
Charlotte Rampling, Claude Rich, Jean-Louis Richard, Julia Stemberger, Gert Voss, Friedrich von Thun, Fritz Muliar, Miguel Herz-Kestranek u. a.

Am Samstag, dem 7. Juni, zeigt ORF III dann um 22.55 Uhr das Kabarett "Was lachen Sie?" mit Karlheinz Hackl und Heinz Marecek aus dem Wiener Konzerthaus, die kongeniale Neuinterpretation der legendären Doppelconférencen von Fritz Grünbaum und Karl Farkas.

Und am Sonntag, dem 8. Juni, präsentiert ORF III um 17.20 Uhr Götz Spielmanns "Spiel im Morgengrauen" (2001) nach der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler mit Karlheinz Hackl in der Rolle des Konsuls Schnabel. An seiner Seite spielen Fritz Karl, Birgit Minichmayr, Nina Proll, Peter Matic, Florian Teichtmeister, Götz Spielmann in diesem Film über Leben, Lieben, Leiden eines jungen Offiziers während der letzten Jahre der Monarchie.

ORF 2 zeigt am Sonntag, dem 8. Juni, um 9.05 Uhr ein Porträt des verstorbenen Nestroy-Preisträgers. Zudem ist der Schauspieler am Montag, dem 9. Juni, um 22.00 Uhr in ORF 2 in Julian Pölslers Romanverfilmung "Die Wand" zu sehen.

Start der zehnteiligen Krimiserie "Die Brücke", Folgen eins (22.20 Uhr) und zwei (23.25 Uhr)

Zu Beginn sieht es noch nach Polizeiroutine aus: Auf einer Brücke wird mitten in der Nacht eine Leiche abgelegt. Doch das wirklich Schockierende daran: Es sind zwei tote Frauen, die der Mörder jeweils in der Mitte durchtrennt und dann zusammengestückelt hat - eine dänische Prostituierte und eine schwedische Politikerin. Und weil die Leichenteile just in der Mitte der Öresund-Brücke, die Schweden und Dänemark verbindet, abgelegt worden sind, sind nun plötzlich beide Länder zuständig. Das ungleiche Ermittlerpaar Kommissar Martin Rohde aus Dänemark (Kim Bodnia) und Saga Norén aus Schweden (Sofia Helin), die am Asperger-Syndrom leidet, nehmen die Ermittlungen auf. Da meldet sich plötzlich der Brückenmörder.
Der grausame Fund auf der Öresund-Brücke ist erst der Anfang einer Mordserie. Wie der Täter in Folge zwei mitteilt, will er der Menschheit an fünf brutalen Beispielen einen Spiegel vorhalten. Die erste Wahrheit, auf die der Täter die Bürger aufmerksam machen will, ist die Ungleichheit vor dem Gesetz. Nach der dänischen Prostituierten, die als verschwunden gemeldet war, wurde zwei Wochen nach dem Verschwinden nicht mehr gesucht, für die getötete schwedische Politikerin hingegen werden alle Hebel polizeilicher Ermittlungsarbeit in Bewegung gesetzt. Doch gibt der Mörder diese moralischen Motive vielleicht nur vor, um von einem privaten Rachefeldzug abzulenken?

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