- 28.05.2014, 14:13:37
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Wiener Stadtwerke Bilanz 2013: Schwierige Rahmenbedingungen am Energiemarkt prägten Ergebnis
Abschreibungen im Bereich thermischer Produktion - Ergebnis vor Bewertungsmaßnahmen positiv, nach diesen mit Minus 330,7 Mio. Euro besser als in Ergebnisvorschau
Utl.: Abschreibungen im Bereich thermischer Produktion - Ergebnis
vor Bewertungsmaßnahmen positiv, nach diesen mit Minus 330,7
Mio. Euro besser als in Ergebnisvorschau =
Wien (OTS) - Wie bei der Ergebnisvorschau im Dezember 2013 bereits
angekündigt, mussten die Wiener Stadtwerke wie de facto alle
europäischen Energieanbieter umfassende Abschreibungen ihres
thermischen Kraftwerkparks vornehmen und eine Rückstellung für
Strombezug aus thermischen Anlagen bilden. Die Gaskraftwerke sind
nach diesen Maßnahmen vollständig abgeschrieben. "Die Lage am
Energiemarkt prägt die Bilanz 2013 der Wiener Stadtwerke negativ. Wir
blicken nun allerdings nach zwei bilanziell schwierigen Jahren
vorsichtig optimistisch in die Zukunft, weil wir viele Maßnahmen zur
Effizienzsteigerung im Kerngeschäft bereits eingeleitet haben", sagte
Vorstandssprecher und Finanzvorstand Martin Krajcsir anlässlich der
Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2013.
Die Wiener Stadtwerke mit allen Tochtergesellschaften konnten einen
Umsatz von über 3 Milliarden Euro erwirtschaften. Das Gesamtergebnis
liegt bei Minus 330,7 Mio. Euro (vor Bewertungsmaßnahmen: +25,6 Mio.
Euro) und damit um rund 26 Mio. Euro besser als noch im Dezember
prognostiziert. Der Konzern konnte vor allem durch das laufende Spar-
und Effizienzsteigerungsprogramm sowie eine Gasbezugspreissenkung
höhere positive Effekte als erwartet einfahren.
Die Bilanzsumme des Konzerns war im Jahr 2013 mit 13,4 Mrd. Euro um
knapp 100 Mio. Euro höher als im Jahr davor. Die Eigenkapitalquote
sank leicht von 35,5 Prozent im Jahr 2012 auf 34,4 Prozent. Laut dem
Vorstandssprecher wurden konzernweit zahlreiche Maßnahmen ergriffen,
um die Basis für eine positive Weiterentwicklung in den kommenden
Jahren zu legen. Maßnahmen wie das Spar- und
Effizienzsteigerungsprogramm zeigten erste Wirkungen. Dazu geselle
sich die ungebrochen hohe Investitionsbereitschaft der Wiener
Stadtwerke. Krajcsir: "Wien wächst, und die Wiener Stadtwerke leisten
den entscheidenden Beitrag im Ausbau der Infrastruktur der Stadt."
In den kommenden fünf Jahren, von 2014-2018, investieren die Wiener
Stadtwerke rund vier Milliarden Euro in den Wirtschaftsstandort. Im
Mobilitäts-Bereich werden der Ausbau der U-Bahn fortgesetzt und neue
Fahrzeuge (Busse, ULF, Züge) angeschafft. Insgesamt investieren die
Wiener Stadtwerke hier rund 1,9 Milliarden Euro. Im Energie-Bereich
wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert und gleichzeitig
die hohe Versorgungssicherheit erhalten, Investitionen von insgesamt
rund 2 Milliarden Euro sind geplant.
Eine Prognose über das laufende Geschäftsjahr sei laut Krajcsir zum
gegenwärtigen Zeitpunkt schwierig. Dennoch sei vorsichtiger
Optimismus angebracht, wenn es gelingt die eingeleiteten Maßnahmen
erfolgreich umzusetzen. "Die Wiener Stadtwerke sind und bleiben einer
der größten Mischkonzerne und Arbeitgeber des Landes. Unsere
strategische Ausrichtung als im öffentlichen Eigentum stehendes
Unternehmen geht über den rein wirtschaftlichen Unternehmenserfolg
hinaus: Wir sind ein umfassender Dienstleister zur Daseinsvorsorge
für alle Wienerinnen und Wiener, ein Garant für hohe Lebensqualität
in Wien, ein wichtiger Partner für die Wirtschaft sowie ein
attraktiver Arbeitgeber in Wien. Die beiden strategischen
Zielsetzungen unternehmerisches Handeln und gesellschaftlich
Verantwortung in Einklang zu bringen und zu leben, werden wir in
Zukunft gezielt und so effizient möglich weiterführen", sagte der
Vorstandssprecher.
SERVICE: Der Geschäftsbericht 2013 der Wiener Stadtwerke steht ab
sofort unter
http://mediathek.wienenergie.at/pindownload/login.do?pin=YOGK3 in
deutscher und englischer Sprache zum Download bereit.
Sollte der erste Link nicht gleich funktionieren, einfach den
PIN-Code YOGK3 selbst eingeben: http://mediathek.wienenergie.at/
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