AK Kaske: Mehr Fairness in der Gastronomie

Arbeit im Hotel- und Gastgewerbe ist wichtiger Beitrag für Tourismuswirtschaft

Wien (OTS) - "Österreich ist ein beliebtes Tourismusziel. Dafür sind auch die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe verantwortlich. Faire Arbeitsbedingungen und Einkommen sind daher unabdingbar", sagt AK Präsident Rudi Kaske und fordert einen entsprechenden Abschluss bei den Kollektivvertragsverhandlungen.

Arbeiten im Hotel- und Gastronomiegewerbe ist geprägt von unregelmäßigen Arbeitszeiten, Zeitdruck und Stress. All das führt auf die Dauer zu Unzufriedenheit und hohen Drop Out-Raten. "Statt für die Beschäftigten aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen Verbesserungen zu erzielen, wollen die Arbeitgeber bei den Kollektivvertragsverhandlungen noch weitere Verschlechterungen", kritisiert der AK Präsident - etwa eine Verkürzung der Nachtruhezeit von 11 auf 8 Stunden bei gleichzeitiger Anrechnung auf die Tagesfreizeit.

"Dabei müsste die Arbeit der Beschäftigten mehr als geschätzt werden, ist doch der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige", sagt Kaske. Der AK Präsident fordert daher einen fairen Abschluss bei den Kollektivvertragsverhandlungen. Und weiter: "Die Arbeitgeber müssen endlich erkennen, dass Menschen keine Roboter sind und ihre Ruhepausen sowie eine faire Entlohnung brauchen. Nur so kann der hohe Qualitätsstandard gehalten werden."

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