• 28.05.2014, 09:20:49
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Coface Risikobewertung: 14 Branchen in drei wichtigen Regionen

Westeuropa: Trotz erster Anzeichen einer Stabilisierung ist das Risiko in einigen Sektoren weiter hoch

Utl.: Westeuropa: Trotz erster Anzeichen einer Stabilisierung ist
das Risiko in einigen Sektoren weiter hoch =

Wien (OTS) - Während die Rezession in Westeuropa dem Ende nahe
scheint, konnten noch keine bedeutenden Verbesserungen der
Branchenrisiken bemerkt werden. Im ersten Quartal 2014 blieben die
Risiken besonders in der Metall-, Automobil- und Baubranche hoch. Die
Metallindustrie, in der Umsätze und Profitabilität weiter
zurückgehen, hängt stark von der Automobil- und der Baubranche ab.
Trotz steigender Absatzzahlen in den letzten sechs Monaten,
beobachtet Coface den Automobilsektor weiter aufmerksam.

Das Bauwesen sieht Coface derzeit mit dem Risiko "hoch". Die
Branche erlebte in Europa einen Rückgang an Aufträgen (-10 Prozent im
Vergleich zu Jänner 2013) und bei gleichzeitig sinkenden Preisen.
Abgesehen von Deutschland und Dänemark, wo es eine leichte Erholung
gibt, leidet die Branche sehr unter dem Rückgang der Bauanträge in
Südeuropa, Frankreich und Großbritannien.

Nordamerika: günstiger Ausblick

Die nordamerikanische Wirtschaft entwickelt sich weiter gut. Die
Unternehmen weisen anhaltend verbesserte Ergebnisse aus. Die
Finanzlage stabilisiert sich sukzessive und damit auch die
Branchenbewertungen. Die meisten Branchen verzeichnen ein "mittleres
Risiko".

Dies betrifft den Maschinenbau und den Automobilsektor. Der
Maschinenbau profitiert von der steigenden Investitionsbereitschaft
und kann seine Rentabilität steigern. Automobil ist finanziell solide
aufgestellt. Ebenfalls stabil sind die Risiken in der Textil- und
Bekleidungsbranche. Insgesamt werden im laufenden Jahr 6.000 neue
Arbeitsplätze geschaffen und über vier Milliarden Dollar investiert.

Asiatische Schwellenländer: Metallindustrie als "sehr hohes"
Risiko eingestuft

Anders als in Westeuropa und Nordamerika, wo sich das Risiko
allmählich stabilisiert, geben jetzt die asiatischen Schwellenländer
Anlass zu Sorge. Die verlangsamte Wirtschaftsdynamik Chinas weist auf
strukturelle Schwierigkeiten hin, die die Rentabilität der
Unternehmen beeinträchtigen. Besonders Branchen mit Überkapazitäten
stehen vor großen Restrukturierungsherausforderungen.

Dies gilt insbesondere für die Metallindustrie, in der die
Umstrukturierung der Unternehmen vom permanenten Anstieg der Risiken
begleitet wird. Wie eine aktuelle Coface-Studie zeigt, beklagten im
vergangenen Jahr 80 Prozent der Unternehmen in China
Zahlungsverzögerungen. Dies in einem Land, das fast die Hälfte (49
Prozent) der weltweiten Stahlmenge produziert. Aus diesem Grund hat
Coface die Metallindustrie der asiatischen Schwellenländer
herabstuft. Sie ist die einzige Branche der Region in der
Risikokategorie "sehr hoch".

About Coface

The Coface Group, a worldwide leader in credit insurance, offers
companies around the globe solutions to protect them against the risk
of financial default of their clients, both on the domestic market
and for export. In 2013, the Group, supported by its 4,440 staff,
posted a consolidated turnover of Euro1.440 billion. Present directly
or indirectly in 97 countries, it secures transactions of over 37,000
companies in more than 200 countries. Each quarter, Coface publishes
its assessments of country risk for 160 countries, based on its
unique knowledge of companies' payment behaviour and on the expertise
of its 350 underwriters located close to clients and their debtors.

In France, Coface manages export public guarantees on behalf of
the French state. Coface is a subsidiary of Natixis, corporate,
investment management and specialized financial services arm of
Groupe BPCE.

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